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Edemissen Schicksale von Kriegsvermissten blieben oft lange unklar
Kreis Peine Edemissen Schicksale von Kriegsvermissten blieben oft lange unklar
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12:00 13.11.2016
Kriegsweihnacht der Eheleute Claus. Quelle: oh
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Eddesse

Schmidt schreibt: „Es stimmt nachdenklich, die Spuren wiederzufinden, die die Vergangenheit lebendig machen und an die vielen Soldaten erinnern, die zu jung sterben mussten. Dieser Weg trägt noch immer die Narben jener Zeit. Soldatengräber sind nicht nur Stätten der Trauer, sondern auch Stätten des Trosts, der den Schmerz lindern hilft. Sie sind Mahnmale gegen den Krieg und gegen die Zerstörungen, die er anrichtet. Sie sind heute und künftig ein Garant dessen, was wir wollen: Versöhnung über den Gräbern.

Anlässlich einer Ungarn-Reise führte mich mein Weg zum Soldatenfriedhof Bajot nahe dem Balaton. Hier stand ich an der Stelle, an der man meinen Onkel Heinrich Claus 1945 in einem Massengrab beerdigt hatte. Es war ein emotionaler Tag, den ich niemals vergessen werde.

In der Steppe rund um den kleinen Ort hatte die spärliche Vegetation die Spuren der blutigen Kämpfe verwischt, dies allerdings nur oberflächlich. Unter den wilden Gräsern und Kräutern liegen immer noch viele Gebeine ungezählter Gefallener.

Ich habe meinen Onkel, an dessen Grab ich stand, während seines Heimaturlaubs im Sommer 1944 das letzte Mal gesehen. Für seine Frau, meine Patentante, war es bitter, nie an das Grab ihres gefallenen Mannes treten zu können und nie eine Blume als Dank und Zeichen der ewig währenden Liebe auf den einsamen Hügel pflanzen zu können. Es blieb nur die Erinnerung an den geliebten Mann und das wunde Herz, das nie vergisst. Die Nachricht vom Tod ihres Mannes erhielt sie erst im Jahre 1972.“

Auf die Umstände zur Aufklärung dessen, was 1945 in Ungarn geschah und Adelheid Schmidts Onkel das Leben kostete, geht der Text unten auf dieser Seite ein.

Fünf Verdachtspunkte wurden bei Dollbergen ausgemacht, bei denen es sich um Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte (PAZ berichtete). Um der Sache auf den Grund gehen zu können, ohne Menschen zu gefährden, werden große Teile von Dollbergen evakuiert. Betroffen ist auch die ICE-Strecke Hannover-Wolfsburg.

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