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Edemissen Rettungsdienste des Landkreises Peine übten Großeinsatz in Berkhöpen
Kreis Peine Edemissen Rettungsdienste des Landkreises Peine übten Großeinsatz in Berkhöpen
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16:05 09.09.2014
Fast 40 Freiwillige mimten die „Verletzten“, die von den Rettungskräften versorgt werden mussten.
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Arbeiter-Samariter-Bund, Rettungsdienst und Krankentransport Daetz sowie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) waren mit sogenannten Schnell-Einsatz-Gruppen vor Ort. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen den hauptamtlichen Mitarbeitern der Rettungsdienste sowie den ehrenamtlichen Helfern der Organisationen zu proben und zu verbessern. Auch einige Notärzte des Landkreises sowie zwei zukünftige organisatorische Leiter für den Rettungsdienst übten mit.

Um das Szenario ermöglichen zu können, stellten die Jugendfeuerwehren aus dem Nordkreis Rollenspieler, die die Verletzten mimten. Sie wurden in sogenannten Verletztenablagen und einem aufgebauten Zeltlazarett medizinisch betreut. „Wir haben insgesamt 35 Verletzte innerhalb von einer Stunde versorgt und fiktiv in umliegende Krankenhäuser abtransportiert“, erklärte Oliver Kretschmer, Kreisbereitschaftsleiter beim DRK Kreisverband Peine, den Ablauf der Übung.

Im Anschluss an die Übung wurden die Erfahrungen der einzelnen Bereiche untereinander lebhaft diskutiert und gemeinsam Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet. Zur Stärkung wurden die knapp 110 beteiligten Personen zum Abschluss von einigen Kameraden der Feuerwehr mit Speisen und Getränken versorgt.

„Die Übung hat gezeigt, dass die Vorhaltung im Landkreis Peine für solche Schadensereignisse recht gut aufgestellt ist und welche Bereiche noch verbessert werden können“, sagte Kretschmer. Auch in Zukunft sind weitere Großeinsatz-Szenarien geplant. „Dann werden die Integration des digitalen Funks sowie die jetzt erarbeiteten Verbesserungsvorschläge überprüft“, so Kretschmer.

vl

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