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René Opitz ist der Cowboy aus Edemissen

Cowboy von Beruf René Opitz ist der Cowboy aus Edemissen

René Opitz aus Edemissen arbeitet als Westerntrainer – auch in einem Reitstall in Eltze. Das Cowboy-Rüstzeug eignete er sich unter anderem in den USA an.

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Cowboy von Beruf: Western-Trainer René Opitz mit Hengst Joker King Cash.

Quelle: sur

Eltze. „Ich habe bei einem Weltmeister gelernt“, sagt der 29-jährige Opitz stolz. Drei Monate verbrachte er im vergangenen Jahr bei Ken Wold in Kalifornien, der Weltmeister-Titel in mehreren Western-Disziplinen geholt hat.

Es folgte ein sechsmonatiger Aufenthalt in Südafrika, bevor sich Opitz mit seiner Familie in Edemissen niederließ. Seit dem vergangenen Herbst arbeitet er dort als freiberuflicher Western-Trainer, unter anderem im Reitstall „Barber’s Home“ in Eltze.

Zum Reitsport kam der 29-Jährige erst als Jugendlicher. Mit 16 lernte er seine heutige Frau Nicole kennen, deren Hobby das Dressurreiten war. „Vorher hatte ich mit Pferden nichts am Hut“, sagt Opitz. Statt dessen betrieb er Judo als Leistungssport, so wie seine Frau. Beide waren im hessischen Landeskader und lernten sich dort kennen.

Die damals 15-jährige Nicole nahm ihn mit in den Reitstall – doch schon nach zwei Schritten fiel Opitz vom Pferd. „Aber ich bin ehrgeizig und habe es noch mal versucht“, sagt er. Bald merkte er, dass er auch mit problematischen Tieren gut umgehen kann. Neben seiner Ausbildung zum Anlagenmechaniker begann er Pferde zu trainieren.

Heute arbeitet Opitz mit bis zu zehn Tieren am Tag. Seine Frau hilft ihm bei der Arbeit, und die achtjährige Tochter Gina Mel ist ebenfalls oft mit im Reitstall. Opitz bildet Jungpferde aus und gibt ihren Besitzern Reitunterricht. Seit kurzem trainiert er einen wertvollen Deckhengst, mit dem er auch bei Turnieren antreten soll.

„Beim Westernreiten hält man die Zügel locker, und das Pferd macht trotzdem, was man will“, sagt Opitz. In einer Disziplin muss das Pferd eine Kuh von der Herde wegtreiben, in einer anderen muss der Reiter ein Tor öffnen, ohne die Zügel loszulassen. „Früher war das notwendige Arbeit auf der Farm, heute ist es Sport“, sagt der Trainer.

sur

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