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Edemissen Plaudereien auf Hochdeutsch und Platt
Kreis Peine Edemissen Plaudereien auf Hochdeutsch und Platt
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23:07 25.10.2010
Sabine Adebahr und Gerhard Ritter sind das Duo Deelendanz. Quelle: rb
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Abbensen. Zwischen den einzelnen Beiträgen durfte auch geplaudert werden, denn „das Klönen gehört zu einem solchen Abend auch dazu“, schmunzelte Rosemarie Deyerling vom Kunsttreff.

Nach einem Hochdeutsch gesungenen und zur Jahreszeit passenden „Bunt sind schon die Wälder“ begann Dr. Ute Heinemann mit einem in Holsteiner Platt vorgetragenen Text über „Heini un de Schoolmester“ und machte sich später über „de slanke Linie“ Gedanken. Die gerät ernsthaft in Gefahr, wenn man „nix uemkomen“ lassen möchte.

Auch in schlesischem Platt gibt es heitere Geschichten. Sigmar Ulrich trug die Erzählung einer kinderreichen Familie vor, bei der während der Taufe das „Vorjährige erwischt“ wurde. Ilse Baars erinnerte ebenfalls an Schlesien und erzählte von einer Wanderung durchs „duftige Gekräute“.

Die Reise durch die niederdeutschen Sprachvarianten ging mit Marlies Havekost weiter. Sie machte sich im ostpreußischen Platt Gedanken über Senioren als Zielgruppe und wusste: „De Olen warrn ümmer mehr.“ Zwischendurch begleitete die Gruppe „Deelendanz“ den Abend mit volkstümlichen Stücken wie „Nordseewellen“ oder „Fresenhof“. Viel Spaß hatten die 40 Zuhörer auch an dem ins Platt übersetzte „Öber de Wulken“ und dem ganz frisch von der Gruppe geschrieben Text „Ich leev min Töl“.

Den Gassenhauer „Dat du min Leefster bust“ sangen Publikum und Gruppe sogar gemeinsam.

fl

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