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Edemissen Party an der Landkreisgrenze im Peiner Land
Kreis Peine Edemissen Party an der Landkreisgrenze im Peiner Land
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00:06 06.04.2010
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Edemissen-Plockhorst. Eine fröhliche Runde hatte sich am Ostersonntag im alten Sporthaus in Plockhorst eingefunden, um Geburtstag zu feiern. Seit der 700-Jahr-Feier treffen sich jedes Jahr am 4. April Dorfbewohner, um in einer Mischung aus Bürgerversammlung und buntem Abend ihr Dorf zu feiern – auch wenn der Termin auf Ostersonntag fällt, wie in diesem Jahr.

Einer der Höhepunkte des Abends war sicherlich die Gesangseinlage einer fünfköpfigen Band aus Plockhorstern, die sich vor drei Wochen spontan zusammengetan hatten. Vor allem der auf ihr Heimatdorf umgedichtete Gassenhauer „An der Nordseeküste“ trieb den Zuhörern die Lachtränen in die Augen. „An der Landkreisgrenze im Peiner Land, ja, da liegt unser Plockhorst am Kiesseestrand“ lautete der Refrain, der schnell lautstark mitgesungen wurde.

In den einzelnen Strophen wurden in launiger Weise die Ereignisse des vergangenen Jahres aufgegriffen. Vom Sporthallenbau über die Biogasanlage und den Hunde- und Pferdeschiet am Friedhof wurde nichts ausgelassen.

„Ich bau dir ein Schloss“ war der Vortrag von Wilfried Lehwald, Bandmitglied und Vorsitzender des örtlichen Sportvereins, musikalisch untermalt. Ein Schloss bauen sich diePlockhorster zwar nicht, aber immerhin eine Sporthalle, und Lehwald griff das Thema in einem Lichtbildvortrag auf. Die Fotos stammten von der Ortsheimatpflegerin Silke Freund.

Ebenfalls einen engen Bezug zum Dorf hatte der Beitrag von Klaus-Walter Vetter, der sich mit der alten Schule befasste. Das Gebäude wurde vor
100 Jahren errichtet. Vetter hat in seiner Zeit als Pastor mit seiner Familie 15 Jahre lang darin gewohnt und wusste aus dieser Zeit so manche Anekdote zu berichten. Weitere Beiträge des Abends waren Sketche und Informationen über die vergangenen und ausstehenden Ereignisse innerhalb des Dorfes.

Ein Imbiss und ein gemütliches Beisammensein nach dem Programm rundeten die Veranstaltung, zu der etwa
70 Gäste gekommen waren, ab.

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Monatelang sah es ungewohnt kahl auf dem Friedhof in Wipshausen aus, nachdem die prächtige Lindenallee im Sommer gefällt werden musste. Gestern nun wurden an gleicher Stelle 18 neue Bäume gepflanzt. „Wir hoffen, dass sie in einigen Jahren wieder so eine schöne Allee bilden, wie es die alte war“, sagt Pastor Hartmut Seelenbinder.

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