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Edemissen Panzerkurve: Wissen, was läuft
Kreis Peine Edemissen Panzerkurve: Wissen, was läuft
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23:00 21.08.2009
B 444, kurz hinter der Panzerkurve, Blickrichtung Stederdorf: Das Seitenradar-Messgerät des Landkreises erfasst das Verkehrsaufkommen und die gefahrenen Geschwindigkeiten. Quelle: cb
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Edemissen. Zwei Menschen haben innerhalb eines halben Jahres durch Unfälle in der sogenannten Panzerkurve ihr Leben verloren, andere wurden verletzt oder kamen bei Unfällen mit dem Schrecken und einem demolierten Auto davon: Die Kurve an der B 444 zwischen Stederdorf und Edemissen ist immer wieder in den Gesprächsthema.

Seit kurzem ist dort an einem Schild ein unscheinbarer schwarzer Kasten angebracht, einem Kanister nicht unähnlich. „Es handelt sich um unser Seitenradar-Messgerät“, sagt Kreis-Pressesprecher Henrik Kühn auf Nachfrage der PAZ. „Wir nehmen die Diskussion um die Kurve sehr ernst“, sagt er.

Anzahl und Tempo messen

Deshalb hat der Landkreis jetzt das Gerät installiert. „Damit werden über einen längeren Zeitraum die Verkehrsmengen und die gefahrenen Geschwindigkeiten gemessen“, erklärt er. Für diese Messungen sei extra das Ende der Sommerferien abgewartet worden, damit das Verkehrsaufkommen nicht durch die Urlaubszeit vom Alltag abweiche.

„Außerdem hat das Landesamt für Straßenbau und Verkehr eine Griffigkeitsprüfung der Strecke angekündigt“, sagt Kühn. Damit wird ermittelt, ob der Fahrbahnbelag nicht genügen Halt für die Autoreifen bietet“, erklärt der Pressesprecher. Nach Auswertung der Daten werde die Sachlage neu bewertet.

Unter den Lesern der PAZ wird die Kurve hitzig und kontrovers diskutiert, wie die Flut der Leserbriefe vor allem nach dem bisher letzten tödlichen Unfall im Mai eindrucksvoll dokumentiert. Damals war ein 47-jähriger Peiner ums Leben gekommen, eine 28-jährige Frau aus Edemissen und ein siebenjähriges Mädchen wurden schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht. Im November 2008 war ebenfalls bei einem Unfall in der Kurve ein Familienvater aus Meinersen tödlich verunglückt.

Die Kurve ist bei der Polizei als Unfallschwerpunkt bekannt, eine Tempo-Senkung wird auch dort immer wieder diskutiert. Das erklärte erst vor einigen Tagen Rosemarie Rintelmann, bei der Polizei Peine für den Straßenverkehr zuständig, bei einem offiziellen Termin. Doch Rintelmann sagte auch, dass die Kurve mit Tempo 100 gut zu befahren sei und ein 70er-Limit keinen Sinn mache. Die Unfälle dort seien entweder wegen Alkoholeinflusses oder wegen zu hoher Geschwindigkeit bei Glätte passiert.

wos

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