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Oelerser diskutierten über Zukunft

Lutherjahr Oelerser diskutierten über Zukunft

Zu einer Andacht mit anschließender Diskussion luden am Sonntagvormittag die Gemeinden von Edesse, Abbensen und Oelerse in die Oelerser Kapelle ein. Bei der leider nur mäßig besuchten Veranstaltung sprachen die Anwesenden über die zukünftige Gestaltung christlicher Gemeinden.

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Pastor Thorsten Lange begann die Veranstaltung mit einer Andacht (oben). Anschließend wurde über die mögliche Zukunft der Kirchengemeinden diskutiert.

Quelle: Kristin Fricke

Oelerse. Zu einer Andacht mit anschließender Diskussion luden am Sonntagvormittag die Gemeinden von Edesse, Abbensen und Oelerse in die Oelerser Kapelle ein. Bei der leider nur mäßig besuchten Veranstaltung sprachen die Anwesenden über die zukünftige Gestaltung christlicher Gemeinden.

„Ich hoffe, dass die Gemeinde anfängt, über neue Formen des Gemeindelebens nachzudenken“, sagte Pastor Thorsten Lange im Voraus zur Diskussionsrunde.

In seiner Predigt bediente er sich einer Metapher, um die Entwicklung der christlichen Gemeinschaften zu beschreiben: Eine Gemeinde sei ein Haus, das aus lebendigen Steinen – unterschiedlichen Menschen – gebaut ist. „Es bleibt nicht ohne Spuren oder Schäden, wenn Menschen – wenn Steine – der Kirche den Rücken kehren.“ Doch eine Ruine, so Lange, sei das Haus Gottes nicht. Vielmehr eine Baustelle: „Gestalt und Strukturen werden sich ändern, aber einstürzen wird es nicht.“

Diese Änderungen in Gestalt und Struktur wurden anschließend zum Diskussionsthema. „Eine gesunde Kleingruppenstruktur aufbauen“ war die Aufgabe für das sonntägliche Gespräch. In kleiner Runde unterhielten sich die Anwesenden darüber, ob die Gemeinden in Zukunft mehr im privaten, vertrauten Umfeld und in so genannten Hauskreisen agieren sollten. Diskutiert wurde auch über die Grundsätze des respektvollen Miteinanders im Allgemeinen – inner- und außerhalb der evangelischen Kirchen.

„Wir wollen Luther nicht nur rückwirkend historisch betrachten“, erklärt Rita Salgmann, Kirchenvorsteherin und Mitglied des Organisationsteams, die Veranstaltungsreihe. Man wolle vielmehr Anstöße für die Zukunft der evangelischen Kirche geben. „Was würde Luther uns heute sagen? Wie können wir Kirche anders gestalten?“

In diesem Sinne werden auch weitere Veranstaltungen zur Feier des Reformationsjubiläums stattfinden: In der Abbenser Kirche findet am Sonntag, 6. August ein Vortrag über Katharina von Bora, am Samstag, 26. August, das Konzert „Kirchenlieder für die Straße – Gassenhauer für die Kirche“ statt.

Die nächste und gleichzeitig letzte Andacht mit anschließender Diskussion ist am 15. Oktober in der Kirche in Eddesse.

Von Kristin Fricke

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