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Oelerse hat jetzt einen Babywald

Oelerse Oelerse hat jetzt einen Babywald

Die Oelerser haben den Kindern der Jahrgänge 2010 und 2011 jetzt „lebende Denkmäler“ gesetzt: Insgesamt 11 Bäume wurden im neu angelegten „Babywald“ gepflanzt.

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Die ganze Familie hat mit angefasst: Markus (v. l.), Kim und Nina Reimer haben für den kleinen Till einen rund fünf Meter hohen Bergahorn gepflanzt.

Quelle: wos

Oelerse. Till versteht noch nicht so recht, was gerade passiert, aber spannend findet er es trotzdem. Mit seinen Eltern und seiner Schwester Kim pflanzt er am Ortsrand von Oelerse einen Baum. Einen Bergahorn, genau gesagt, denn den haben seine Eltern für ihn ausgesucht.

Bevor das Pflanzloch mit vereinten Kräften zugeschaufelt wird, bringen Till und Kira ein ganz besonderes Opfer: Sie schmeißen ihre Schnuller hinein. „Ich wollte gern, dass die Kinder etwas Persönliches von sich mit einpflanzen. Und was eignet sich da besser als der Schnuller?“, sagt Mutter Nina Reimer. Doch sie beschwichtigt gleich: „Natürlich gibt es zu Hause noch Ersatz. Vor allem für Till wäre das dann doch zu hart“, sagt sie. Der Junge ist eines der ältesten Kinder, für die ein Baum gepflanzt wird. Er wird im Januar zwei Jahre alt.

Ringsherum sind noch viele weitere Familien dabei, für ihre Kinder Bäume zu pflanzen. Nicht nur die jungen Eltern legen Hand an, auch viele Großeltern und andere Oelerser sind gekommen.

Angestoßen und organisiert hat die Aktion der Ortsrat. Das Gelände fiel im Zuge der Flurbereinigung an die Gemeinde Edemissen und sollte sowieso bepflanzt werden.

„Wir haben die jungen Familien angeschrieben und einen Rücklauf von 100 Prozent“, freuen sich Ortsbürgermeister Holger Meyer und sein Stellvertreter Heinrich Brandes. Zehn Familien haben in diesem Jahr elf Bäume gepflanzt. Ein Elternpaar musste gleich doppelt aktiv werden: Es bekam Zwillinge.

Die gute Resonanz ermutige, auch für künftige Kinder Bäume zu pflanzen, sagen die beiden Bürgermeister.

Die Familien bekamen die Bäume übrigens geschenkt: Ein Teil der Kosten kam als Zuschuss vom Land, den Rest hat der Ortsrat finanziert. „Wir wollen den jungen Eltern und den kleinen Oelersern ein schönes und ganz besonderes Geschenk machen“, sagt Meyer.

wos

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