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Edemissen Neuer Wohnpark war Thema im Planungsausschuss
Kreis Peine Edemissen Neuer Wohnpark war Thema im Planungsausschuss
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13:07 11.03.2018
So könnte es künftig in Edemissen an der Ecke Peiner Straße/Zum Osterberge aussehen. Quelle: Gemeinde Edemissen
Edemissen

„Das Projekt wird den Ortskern von Edemissen für Jahrzehnte dramatisch verändern“, sagte CDU-Ratsherr Ullrich Kemmer bei der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses Edemissen in Bezug auf die geplante Umgestaltung des Redecke-Areals zum „Wohnpark Am Pfarrgarten“. Entsprechend groß war das Interesse: Rund 30 Bürger waren gekommen, um sich zu informieren.

Die Politik ist sich im Wesentlichen einig: Das Projekt als solches, bei dem die derzeitigen Grundstücke Redecke, Wöhler und Rumpf an der Kreuzung der Straßen Am Osterberge und Peiner Straße komplett neu bebaut werden sollen, wird begrüßt.

Entstehen soll ein urbanes Zentrum mit Wohnungen und Reihenhäusern

Entstehen sollen dort auf rund 8000 Quadratmetern nach derzeitigen Planungen ein urbanes Zentrum mit rund 50 Wohnungen mit je zwei bis drei Zimmern und elf Reihenhäuser, zudem Geschäftsräume für kleinere Gewerbebetriebe. Nun gilt es, den bestehenden Bebauungsplan „Vor dem Wöhrberg“ zu ändern, um die Realisierung des Vorhabens möglich zu machen.

Bedenken wurden von den Vertretern aller im Ausschuss vertretenen stimmberechtigten Gruppen und Fraktionen (SPD/FDP, CDU und Grüne) bezüglich der künftigen Parkplatzsituation geäußert.

Zahl der Parkplätze entspricht dem Bauordnungsrecht

Der zuständige Fachbereichsleiter Rainer Hoffmann und der Geschäftsführer der eigens für das Projekt gegründeten Gesellschaft Am Pfarrgarten, Michael Betker, versicherten zwar, dass die Zahl der Parkplätze dem Bauordnungsrecht entspräche, doch es blieben Zweifel, ob Vorschrift und Realität hier zusammenpassen.

Günter Meyer (CDU) regte an, Parkgaragen zumindest unter einem Teil der Gebäude vorzusehen. Betker wies darauf hin, dass ein Stellplatz etwa 20 000 Euro kosten würde und stellte infrage, dass die künftigen Besitzer bereit seien, diese Summe dafür zu bezahlen.

Bürger äußerten Bedenken

Auch seitens der Bürger gibt es einige Bedenken. So befürchtet eine Anwohnerin der Nachbarschaft des künftigen Quartiers, dass sich durch das veränderte Verhalten des Schalls der Geräuschpegel auf ihrem Grundstück erhöht. Moniert wurde auch die geringe Breite der vorgesehenen Geh- und Radwege entlang der künftigen Häuser zu den viel befahrenen Straßen hin. Und auch die Anbindung des neuen Wohngebiets an den Straßenverkehr warf Fragen auf. All diese Fragen würden in Gutachten erörtert und berücksichtigt, hieß es von Hoffmann und Betker.

Von Kerstin Wosnitza

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