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Edemissen Naherholungsbrücke in Oelerse zu teuer
Kreis Peine Edemissen Naherholungsbrücke in Oelerse zu teuer
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23:30 23.10.2014
Derzeit wuchert das Unkraut: Der Kreisel am östlichen Ortseingang von Abbensen wurde im Planungs- und Umweltausschuss thematisiert. Quelle: im
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Diskutiert wurde unter anderem über den Antrag des Ortsrats von Abbensen, für die Gestaltung des Kreisel am östlichen Ortseingang 40 000 Euro bereit zu stellen. Diese Summe erschien Brigitte Süß (Linke) zu hoch. Aus dem Haushaltsjahr 2014 übertragen wurden 30 000 Euro, die noch nicht ausgegeben wurden. Hintergrund: Mit der Gestaltung des Kreisels wurde bewusst gewartet, bis die Voraussetzungen erfüllt waren, ihn als innerörtlichen Kreisel zu definieren (PAZ berichtete).

Auch die Bereitstellung von 30 000 Euro stellte Süß infrage. Damit stieß sie allerdings sowohl bei der CDU als auch bei der SPD auf Empörung: Es handele sich um einen Beschluss, den man mit Blick auf die politische Verlässlichkeit nicht einfach ändern könne, argumentierten sowohl Reinhard Ohms (SPD) als auch Ullrich Kemmer (CDU).

Ebenfalls diskutiert wurde der Antrag des Oelerser Ortsrats, die Planungskosten in Höhe von etwa 15 000 Euro für eine Naherholungsbrücke über die Fuhse hinter der Neuen Mühle zu übertragen. Im Moment ist es angesichts des Preises für eine solche Brücke - derzeit geht man von 100 000 Euro aus - fraglich, ob diese Maßnahme jemals umgesetzt wird. Der Ortsrat von Oelerse wird um eine Empfehlung gebeten, das Geld für die Planung soll nach Empfehlung des Ausschusses erst 2016 oder gar nicht in den Haushalt eingestellt werden.

Klima-Manager Friedhelm Hiete ist seit eineinhalb Jahren für die Gemeinden Edemissen, Hohenhameln und Ilsede tätig und stellte die Ergebnisse seiner Arbeit in Bezug auf die Gemeinde Edemissen vor. Unter anderem hat er ein energetisches Gutachten für die Mehrzweckhalle Oedesse erstellt.

Das Gremium empfiehlt, dem Beschlussvorschlag zur 20. Änderung des Flächennutzungsplans „Biogasanlage Eickenrode“ zuzustimmen. Ziel der Änderung ist die Darstellung von Sonderbauflächen mit der Zweckbestimmung „Schweinemast, Biogasanlage und Nutzung von Abwärme“. Hintergrund: Der Betreiber von Schweinemast- und Biogasanlage möchte die Anlagen erweitern.

Auch für den Bebauungsplan Nr. 60 „An der Braunschweiger Straße II“ für das Neubaugebiet in Wipshausen gab es vom Ausschuss grünes Licht.

wos

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