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Edemissen Nähen für Sternchen und Frühchen konfrontiert mit einem sensiblem Thema
Kreis Peine Edemissen Nähen für Sternchen und Frühchen konfrontiert mit einem sensiblem Thema
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12:00 14.06.2018
15 Frauen nähten sieben Stunden lang für verstorbene oder zu früh geborene Babys. Quelle: Privat
Oelerse

Bereits zum vierten Mal trafen sich in Oelerse auf Initiative von Nicole Weber und Nicole Lahmann kürzlich in Oelerse handarbeitsbegeisterte Frauen, um winzige Bekleidung für verstorbene oder zu früh geborene Babys – oft Sternchen beziehungsweise Frühchen genannt – anzufertigen. Beide Frauen sind Mitglieder des Vereins Herzenssache – Nähen für Sternchen und Frühchen.

Liebevolle Handarbeit

In vielen Orten in Deutschland entstehen ehrenamtlich zum Teil aus gespendeten Stoffen und Garnen in liebevoller Handarbeit winzige Kleidungsstücke, Taufaufleger, Einschlagdecken und vieles mehr.

„Die fertigen Sachen werden von einem Zentrallager aus verteilt und kostenlos an die Kliniken beziehungsweise Familien weitergegeben“, erklärt Lahmann. „Wir wollen Farbe in die Stationen bringen und Trost spenden in den wohl traurigsten Momenten“, macht sie deutlich.

15 Frauen machten mit

In Oelerse trafen sich 15 Frauen und ließen sieben Stunden lang die Nähmaschinen surren und die Strick- und Häkelnadeln klappern. „Fast alle waren schon öfter dabei und kennen sich, doch weitere Interessierte sind jederzeit gern gesehen und werden schnell integriert“, versichert Lahmann.

Viele seien direkt oder indirekt betroffen. Gegenseitiges Helfen und voneinander Lernen sind laut Lahmann selbstverständlich.

Für eine leckere Überraschung sorgte beim Treffen Teilnehmerin Christine Quester. „Sie hat nicht nur zum wiederholten Male über 40 gestrickte Mützen und Socken mitgebracht, sondern zudem noch stundenlang in der Küche gestanden, um alle eine mit einer grandiosen Herzenssache-Torte zu überraschen“, sagt Lahmann erfreut.

Emil sorgte für viele Lacher

Jüngster Teilnehmer war der eineinhalbjährige Emil gewesen. Er hatte die „Aufgabe“, dafür zu sorgen, dass es immer etwas zu Lachen gab.

Neben der Arbeit findet jeweils ein reger Austausch statt. Diesmal ging es unter anderem darum, wie man das Tabu um das Thema Sternenkinder durchbrechen und Ärzten, Hebammen oder Bestatter informieren kann, so dass sie ihrerseits betroffenen Eltern zur Seite stehen können.

Kontakt für Kliniken, Bestatter und andere Interessierte: herzenssache-niemi@web.de.

Von Kerstin Wosnitza

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