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Nähen für Frühchen und Sternchen: Oelerserin organisiert Treffen

Edemissen Nähen für Frühchen und Sternchen: Oelerserin organisiert Treffen

Es ist eine Herzenssache: Nähen, stricken und häkeln für Frühchen und Sternchen. Für jene Babys, die ums Überleben kämpfen oder die ihren Kampf verloren haben.

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Nicole Lahmann näht, strickt und häkelt für Frühchen und Sternenkinder.
 

Quelle: Thomas Freiberg

Oelerse. Nicole Lahmann aus Oelerse engagiert sich für den Verein Herzenssache und lädt für Sonnabend, 11. November, von 10 bis 17 Uhr zu einem Nähtreffen ins Dorfgemeinschaftshaus in Oelerse, Am Spielplatz 4, ein.

Es ist eine Herzenssache: Nähen, stricken und häkeln für Frühchen und Sternchen, also für jene Babys, die ums Überleben kämpfen oder die ihren Kampf verloren haben. Nicole Lahmann aus Oelerse engagiert sich für den Verein Herzenssache und lädt für Sonnabend, 11. November, von 10 bis 17 Uhr zu einem Nähtreffen ins Dorfgemeinschaftshaus in Oelerse, Am Spielplatz 4, ein.

„Ich habe im Bekanntenkreis einige Sternchen-Mamis“, berichtet Nicole Lahmann. „Eine erzählte mir, dass ihre Zwillinge im Krankenhaus Mützen aufhatten, die sie aber nicht mitnehmen durfte. Es wäre eine Erinnerung an ihre Kinder gewesen.“

Es sind solche Geschichten, die die 34-Jährige bewogen, das Nähtreffen für Niedersachsen-Mitte zu organisieren. Aber auch ihre eigene: „Wir können selber keine Kinder bekommen, vielleicht verarbeite ich das damit.“ Der Tod von Kindern, Kinderlosigkeit – es sind Themen, über die geschwiegen wird. Zu viel. „Ich finde es wichtig, offen damit umzugehen. Viele trauen sich nicht, darüber zu reden.“

Bei dem Treffen nähen, stricken und häkeln die Teilnehmer passende Kleidung für Frühchen und Sternchen. „Der Bedarf in den Kliniken ist gegeben, weil es solche Kleidung nicht zu kaufen gibt“, sagt Lahmann, die das Treffen zusammen mit Nicole Weber, einer Mitstreiterin aus dem Verein, organisiert. So sollen Bodys, Strampler, Strümpfe, Mützen, Handschuhe, Hosen, Kuscheldecken und vieles mehr entstehen. Und Erinnerungsstücke, die Trost spenden.

Das Material wird gestellt, lediglich Nähmaschine und eine Verlängerungsschnur beziehungsweise Häkel- oder Stricknadeln müssen mitgebracht werden. Stoff- oder Wollspenden sind aber trotzdem willkommen. „Allerdings gibt es bei Frühchen verschiedene Auflagen, die man aus Sicherheits- und Hygienegründen einhalten muss. So sollten zum Beispiel Strümpfe, Fäustlinge und Socken nur aus Sockenwolle gestrickt oder gehäkelt sein – damit sie die Krankenhauswäsche überleben und die Frühchen keine Fussel einatmen“, erklärt Lahmann.

Teilnehmen können alle, die Lust und Zeit haben – auch Nähanfänger sind willkommen. Lahmann hat auch eine Seniorentagespflege angeschrieben, die eventuell mit einer Gruppe dabei sein wird.

Für die Verpflegung bittet die 34-Jährige Lebensmittelhändler um Unterstützung. Wer etwas beisteuern oder sich anmelden möchte, kann dies per E-Mail an herzenssache-niemi@web.de tun.
 

Von Mirja Polreich

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