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Edemissen Mitmachaktionen, Musik und mehr
Kreis Peine Edemissen Mitmachaktionen, Musik und mehr
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22:00 02.06.2013
Besonders spannend war das Schmieden am offenen Feuer beim ersten Kinder- und Jugendfest in Abbensen. Quelle: im
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Auf dem Weg zum Hof stieg den Gästen der Geruch von Holzfeuer in die Nase. So hatte es früher wohl in jedem Dorf gerochen, und dieser erste Eindruck passte hervorragend zum Fest-Motto „Reise durch die Jahrhunderte in Abbensen ab 1221“, dem Jahr, in dem der Ort erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Dazu passend gab es ein umfangreiches Programm. So stellte der Kultur- und Heimatverein Groß Lafferde alte Handwerke vor und lud zum Mitmachen ein. Beim Schmied konnten an Esse und Ambos kleine Kunstwerke hergestellt werden, und auch der Steinmetz lud zum Mitmachen ein. Der Seiler produzierte Meter um Meter beste Stricke, und auch die Künste des Messerschleifens, des Stühle- und Körbeflechtens und des Stielemachens wurden gezeigt. Es wurden historische Fahrzeuge ausgestellt und Wettbewerbe ausgetragen - etwa ein Waschbrett- und Wäschemangelwettbewerb, natürlich an historischen Gerätschaften.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Abbensen, Jugendbands der Kreismusikschule, die Grundschule Abbensen und am späten Nachmittag „Rapflektion“, eine junge Rapband aus Braunschweig. Die Gemeindejugendpflege Edemissen unterstützte das „KiJuFe“ mit Spielangeboten und einem Waffelstand. Die Cheerleader „Flying Lions“ aus Essinghausen präsentierten ihr Können ebenso wie die Linedancer der Grundschule Abbensen. Abgerundet wurde der Tag mit zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten. Nicht nur Sabine Müller aus Sievershausen war begeistert: „Was für eine tolle Aktion, und die alten Gewerke sind hochinteressant!“

Nach der ersten Stunde zeigte sich dann auch René Nebel von der Planungsgruppe endlich entspannt: „Ich bin so froh, dass es gut läuft! Wir haben die vergangenen Tage Splitt angefahren, weil auf dem Hof immer wieder Wasser stand - und schlecht geschlafen, weil wir Sorge hatten, dass das Fest im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt.“

Dass der Tag so gut und ohne Regen endet, hätten die Organisatoren allerdings auch schon vorher erfahren können: Sie hätten nur die anwesende Wahrsagerin befragen müssen...

su

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