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Edemissen Mit selbst gebauten Flößen über die Erse paddeln
Kreis Peine Edemissen Mit selbst gebauten Flößen über die Erse paddeln
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12:00 13.07.2018
Mit selbst gebauten Flößen paddelten die Kinder auf der Erse. Quelle: Gemeindejugendpflege
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Alvesse

Dass man nicht weit weg fahren muss, um aufregende Ferien und tolle Gruppenerlebnisse zu haben, beweist jedes Jahr aufs Neue das Zeltlager der Gemeindejugendpflege Edemissen, das im Gemeindegebiet stattfindet. In diesem Jahr gab es ein ganz neues Event: Es wurden Flöße gebaut und mit ihnen auf der Erse gepaddelt.

Die Zelte wurden zum dritten Mal in Folge auf dem Gelände des „Erse-Stadions“ aufgeschlagen. Dabei handelt es sich um den Sportplatz des TSV Rietze-Alvesse, der ein wenig abseits zwischen den beiden Ortschaften liegt. Nachdem in der ersten Juli-Woche die jüngeren Kinder zwischen sechs und neun Jahren spannende Ferientage verlebt haben, sind in dieser Woche die älteren dran.

Verbaut wurden Paletten und Kanister

Am ersten ganzen gemeinsamen Tag stand eine ganz besondere Aktion auf dem Programm: Von morgens bis in den Nachmittag hinein haben die Neun- bis Zwölfjährigen und ihre Betreuer intensiv gebaut, um aus leichten Paletten und etlichen 30-Liter-Kanistern schwimmfähige Flöße zu bauen.

Die Idee dazu hatte Gemeindejugendpfleger Ralf Poersch. „Ich habe so etwas auch noch nie gemacht, aber alles hat super geklappt. Die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache, und das Paddeln auf der Erse bei Wipshausen war ein riesiger Spaß für alle“, freut er sich über die gelungene Aktion.

Mit selbst gebauten Flößen paddelten die Kinder auf der Erse. Quelle: Gemeindejugendpflege Edemissen

Die Flöße wurden in zwei Touren mit einem Pritschenwagen an Ort und Stelle gebracht, die Kinder mit Kleinbussen. Dann konnte es losgehen. Und siehe da: Alle Flöße schwammen, und dank der „Stabilisatoren“ – seitlich angebracht Kanister – hielten sie sich auch mit ihren jungen Erbauern als Passagiere recht stabil auf dem Wasser.

Natürlich gehe es darum, Spaß zu haben und ein kleines Abenteuer zu erleben. Aber hinter solchen Programmpunkten steckt viel mehr: „Die Kinder sollten sich untereinander und auch ihre Betreuer kennenlernen. Zudem laufen bei so einem Projekt ganz wichtige gruppendynamische Prozesse ab“, erklärt der erfahrene Jugendpfleger.

Im Team etwas zu erarbeiten, sich gegenseitig zu helfen, zu unterstützen und zu ergänzen und nachher gemeinsam einen Erfolg zu verbuchen, sei eine tolle Erfahrung und ein wichtiger Lernerfolg. „Wenn das ganze dann noch mit Spaß und einem Hauch von Abenteuer einhergeht, ist es umso besser“, so Poersch.

Von Kerstin Wosnitza

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