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Edemissen Sozialwohnbau in Oedesse offiziell vorgestellt
Kreis Peine Edemissen Sozialwohnbau in Oedesse offiziell vorgestellt
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12:00 23.08.2018
Dirk Krause, Nadia Lahmann und Bürgermeister Frank Bertram präsentieren den neuen Wohnraum. Quelle: Sylvia Knapek-Wodausch
Edemissen/Oedesse

In Zeiten hoher Wohnungsmieten und fehlenden Wohnraums beschreitet die Gemeinde Edemissen im Ortsteil Oedesse neue Wege. Als im Jahr 2015 viele Flüchtlinge auch nach Edemissen kamen und untergebracht werden mussten, handelten die Verantwortlichen im Rathaus: Sie investierten knapp eine Million Euro in den Bau eines Mehrfamilienhauses in Oedesse am Ehrenkamp.

Nach der Ausschreibung im Frühjahr 2017 wurde im Mai mit dem Bau begonnen. Nun konnte Frank Bertram, Bürgermeister der Gemeinde, das zweigeschossige Wohnhaus und seine Wohnungen bei einem Rundgang offiziell vorstellen.

Sechs Wohnungen

Es entstanden sechs Wohnungen mit Größen zwischen 50 und 67 Quadratmetern. Davon sind zwei Wohnungen im Erdgeschoss barrierefrei beziehungsweise barrierearm. Bis auf eine Zwei-Zimmer-Wohnung sind alle mit drei Zimmern und natürlich mit Küche und Bad ausgestattet. Zudem gibt es in allen Wohnungen Fußbodenheizungen. Die Kaltmieten werden ab etwa 390 Euro aufwärts liegen.

Im Außenbereich gliedert sich zweckmäßigerweise ein Bereich mit Abstellräumen an, und es gibt insgesamt sieben Parkplätze vor dem Haus. Die beiden Nachbargrundstücke zur Zufahrtsstraße hin könnten – auch durch Investoren – noch in ähnlicher Weise bebaut werden.

„Ziel ist es gewesen“, so Bürgermeister Bertram, „die Immissionen von der Landstraße so gering wie möglich zu halten. Dafür wurde eine kompakte Bauweise als Puffer favorisiert.“

Ziel: Bezahlbaren Wohnraum schaffen

Die Wohnungen werden zu gleichen Teilen an Flüchtlinge und einkommensschwache Wohnungssuchende vermietet. Damit soll bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.

Ein Ziel, mit dem Bertram ein Signal – auch für andere Gemeinden – setzen will: „Als die große Flüchtlingswelle Deutschland erfasste, war es nicht unsere Absicht, alle in Notunterkünfte zusammen zu fassen, sondern vernünftigen Wohnraum bereitzustellen. Die Wohnungen sind jetzt bezugsfertig und ein erster Einzug steht unmittelbar bevor.“

Für den sozialen Wohnungsbau sei das Haus ein Gewinn und eine Alternative zur Anmietung von Wohnungen und Häusern durch die Gemeinde.

Von Sylvia Knapek-Wodausch

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