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Krippe und Feuerwehrhaus werden neu gebaut

Edemissen Krippe und Feuerwehrhaus werden neu gebaut

Kindergarten, Feuerwehrgerätehaus, Baugebiete: Das kommende Jahr steht in Edemissen im Zeichen mehrerer Großprojekte. Das spiegelt sich natürlich auch im Gemeindehaushalt wieder, der in der Ratssitzung am Montag, 18. Dezember, ab 18 Uhr beschlossen werden soll.

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Mit der Vermarktung des Baugebietes am Kreisel in Edemissen soll 2018 begonnen werden.

Quelle: Archiv

Edemissen. Im Ergebnishaushalt stehen den Erträgen in Höhe von rund 17,2 Millionen Euro Ausgaben in Höhe von rund 17,8 Millionen gegenüber, so dass von einer Unterdeckung von rund 600 000 Euro ausgegangen wird. „Allerdings kann sich das noch erheblich ändern, weil wir natürlich nur von Planzahlen ausgehen können“, erklärte Detlef Giewald den ersten Gemeindehaushalt, den er als Kämmerer als Nachfolger von Norbert Ahlers vorgelegt hat. Dies tat er gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Astrid Fischer, die auch am PAZ-Gespräch teilnahm.

2016 beispielsweise sei man zunächst von einem Minus von 2,3 Millionen Euro ausgegangen, tatsächlich betrug das Defizit etwa eine Million. Die beiden größten Posten sind die Kreisumlage von rund sieben Millionen Euro und die Kosten für das Personal (4,7 Millionen Euro). Bezahlt werden davon die Mitarbeiter im Rathaus, in den von der Gemeinde betriebenen Kitas und beim Bauhof. Hinzu kommen Zuschüsse für die Kitas der evangelischen Kirche (700 000 Euro) und der Lebenshilfe Peine-Burgdorf (500 000 Euro).

Ein großer Kostenfaktor ist auch die Ganztagsbetreuung der Schulkinder. Dieses freiwillige Angebot lässt sich die Gemeinde im kommenden Jahr fast 400 000 Euro kosten. Viel Geld ist für größere Investitionen vorgesehen. Der Neubau einer Krippe mit 90 Plätzen in sechs Gruppen wird 3,6 Millionen Euro kosten, für die im Nachtrag 2017 eine Verpflichtungsermächtigung veranschlagt ist. Allerdings muss die Gemeinde diese Summe nicht allein wuppen: Aus Fördergeld wird jeder neu geschaffene Krippenplatz mit einem Festbetrag von 12 000 Euro bezuschusst, in diesem Fall also insgesamt 1,1 Millionen. Das Geld gibt es aber im Nachhinein, so dass es als Einnahme erst 2019 verbucht werden kann. Zudem soll die Zahlung des Landkreises aus seinem Überschuss – für Edemissen 448 000 Euro – für den Krippenbau verwendet werden. Rund 1,7 Millionen Euro wird das neue Feuerwehrhaus in Abbensen kosten. Dieser Betrag wurde über mehrere Jahre quasi angespart. Zudem sind 140 000 Euro für ein Tanklöschfahrzeug für Abbensen vorgesehen. 2018 soll mit der Vermarktung von drei Baugebieten begonnen werden. Für das Wohnbaugebiet in Wipshausen wird mit Einnahmen von 930 000 Euro gerechnet, für das in Edemissen sind 1,2 Millionen Euro eingeplant und für das Gewerbegebiet in Edemissen 400 000 Euro.

Von Kerstin Wosnitza

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