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Edemissen Erinnerung, Versöhnung und Freundschaft 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg
Kreis Peine Edemissen Erinnerung, Versöhnung und Freundschaft 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg
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08:00 25.11.2018
Chaulnes-Fahrt des Partnerschaftsvereins Chaulnes-Edemissen Quelle: privat
Edemissen/Chaulnes

Eine weite Reise hatten 28 Edemisser auf sich genommen, um des Endes des Ersten Weltkriegs am 11. November vor 100 Jahren zu gedenken: Sie fuhren für zwei Tage in die 700 Kilometer entfernte französische Partnergemeinde Chaulnes, um dort an den Feierlichkeiten teilzunehmen.

Abordnung war beeindruckt

Die Abordnung des Partnerschaftsvereins Edemissen zeigte sich beeindruckt: Die Begegnung stand unter dem Motto „Erinnerung, Versöhnung, Freundschaft“, das harmonisch umgesetzt wurde. Unüberhörbar war der Auftritt des Musikvereins Edemissen, der in die Gestaltung der Feiern einbezogen wurde.

„Nicht nur das Zusammenspiel mit den Musikgruppen der Franzosen und der ebenfalls angereisten Schotten klappte wie am Schnürchen, sondern auch die Solokonzerte des Musikvereins begeisterten die Zuhörer“, berichtet Wolfgang Gemba vom Musikverein. Der Beifall habe gezeigt, dass Musik keine Grenzen kennt – zumindest nicht zwischen Chaulnes und Edemissen.

Gemeinsam die Hymnen gespielt

Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Feierlichkeiten zum Gedenken an das Kriegsende unter großer Beteiligung der Bevölkerung und der Politik. Am Ehrenmal „Monument aux Morts“ gruppierten sich neben Rednern und Würdenträgern Militärs verschiedener Waffengattungen In Uniform auch Personen in der Kleidung der ehemals verfeindeten Soldaten. Nach den Ansprachen und der Kranzniederlegung spielten die anwesenden Musiker gemeinsam die französische, die britische und die deutsche Nationalhymne.

Chaulnes hatte unter den Kampfhandlungen beider Weltkriege sehr zu leiden. Noch heute finden die Landwirte auf ihren feldern Überbleibsel von Waffen, Granaten und Opfern. „Die Erinnerung an die Grausamkeit und das Elend der Kriege ist in Chaulnes überaus lebendig. Das konnten wir in Wort und Bild im Kriegsmuseum nachvollziehen“, berichtet Gemba.

Herzliches Miteinander

Doch das sei zum Glück Geschichte. „Heute ist das Miteinander offen, von echtem Interesse und überaus herzlich“, sagt er. Unter anderem waren die deutschen Musiker bei Gastfamilien untergebracht, die sich liebevoll um ihre Gäste gekümmert hätten.

Den maßgeblichen Organisatoren der Zusammenkunft, die unter anderem den Partnerschaftsverein Edemissen Chaulnes unter dem Vorsitz von Karen Drewes zur Teilnahme aktiviert hatten, sei zu verdanken, dass der Dreiklang „Erinnerung, Versöhnung, Freundschaft“ wahrhaftig gelebt worden sei, resümiert Gemba.

Von Kerstin Wosnitza

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