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Edemissen Kreuzkrug: Autofahrer in Falle gelockt und beraubt
Kreis Peine Edemissen Kreuzkrug: Autofahrer in Falle gelockt und beraubt
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14:25 16.04.2019
Die Polizei sucht Zeugen für einen Raubüberfall an der B 214. Quelle: dpa
Uetze

In der Nähe des Kreuzkrugs an der Bundesstraße 214 in der Gemeinde Uetze direkt an der Grenze zum Landkreis Peine kam es zu einem Raubüberfall. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

Die Tat ereignete sich bereits am Donnerstag, 11. April, wurde jedoch erst am Dienstag öffentlich gemacht. Die Polizei ermittelt gegen zwei unbekannte Männer und eine Frau. Das Trio steht im Verdacht, am Donnerstag gegen 18.30 Uhr die Hilfsbereitschaft eines 51-Jährigen ausgenutzt zu haben. Der Mann war nach Aussage einer Polizeisprecherin mit seinem Fiat Kombi auf der Bundesstraße 214 aus Richtung Braunschweig unterwegs.

Notfallsituation vermutet

Etwa einen Kilometer vor der Gaststätte Kreuzkrug bemerkte er einen mit zwei Personen besetzten Ford Fiesta, der auf einem landwirtschaftlichen Weg parkte. Ein weiterer Beteiligter stand am Straßenrand und winkte als sichtbares Zeichen, dass er Hilfe benötige. „Der 51-Jährige vermutete eine Notsituation“, sagte die Polizeisprecherin, deshalb sei er in den Weg eingebogen.

Angeblich war der Sprit leer

Auf seine Nachfrage gab der Mann am Straßenrand an, dass dem Fiesta der Treibstoff ausgegangen sei und er deshalb eine Mitfahrgelegenheit zur nächsten Tankstelle benötige, um dort Benzin holen zu können. Während sich der 51-Jährige und der andere Mann unterhielten, stieg ein weiterer Mann mit dem Benzinkanister aus dem Fiesta aus.

Plötzlich, so sagte das Opfer gegenüber der Polizei aus, habe ihm der Fiesta-Insasse an die Schläfe geschlagen. Der 51-Jährige sei zusammengesackt und habe für kurze Zeit das Bewusstsein verloren. Als er wieder zu sich kam, fehlte von den Personen, ihrem Fahrzeug und dem Kanister jede Spur. Außerdem bemerkte der 51-Jährige, dass Bargeld aus der Mittelkonsole seines Fiats verschwunden war.

So sahen die Täter aus

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Trio oder dem Ford Fiesta geben können. Der Mann an der Straße war etwa 40 Jahre alt, schlank und 1,70 Meter groß. Er hatte eine südosteuropäische Erscheinung mit einem Drei-Tage-Bart und schulterlangen, schwarzen Haaren, die er gegelt haben soll. Auffallend sind Tätowierungen an Fingern und Händen. Er trug einen dunklen Lederblouson, Jeans und Adidas-Turnschuhe. Nach Aussage des Opfers sprach er gebrochen Deutsch mit „abgehackten“ Worten.

Alle drei waren auffällig tätowiert

Der Mann aus dem Fiesta, der den Schläfenschlag ausführte, soll ebenfalls aus Südosteuropa stammen: Er war etwa 40 Jahre alt und 1,90 Meter groß. Seine dunklen Haare trug er sehr kurz geschnitten. Dem Opfer fielen die kräftige, durchtrainierte Gestalt und Tätowierungen an der rechten Gesichtshälfte auf. Der Täter war bekleidet mit einem Adidas-Trainingsanzug und dunklem T-Shirt.

Seine Begleiterin im Auto war zwischen 30 und 35 Jahre alt, 1,65 bis 1,70 Meter groß und von kräftiger Statur – möglicherweise war sie schwanger. Sie hatte lange, schwarze Haare, trug ein blau-weiß-gemustertes Kleid und Flip-Flops. Auffällig waren auch bei ihr mehrere Tätowierungen im Gesicht.

Hinweise auf die Täter nimmt die Polizei unter Telefon (05136) 88614115 entgegen.

Von Antje Bismark

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