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Kleiner Imkerverein mit großem Zuwachs

Edemissen Kleiner Imkerverein mit großem Zuwachs

Der kleine Imkerverein Nordkreis Peine hatte kürzlich Besuch vom Vorsitzenden des Landesverbands Hannoverscher Imker, Jürgen Frühling. Der Grund für seinen Besuch: Im vergangenen Jahr konnte der Verein mit seiner Vorsitzenden Ilse Fischer den prozentual stärksten Mitgliederzuwachs aller im Landesverband angeschlossenen Imkervereine verbuchen.

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Die Mitglieder des Imkervereins Nordkreis Peine mit Ilse Fischer (vorne v.r.), Arnold Weinert und Jürgen Frühling sowie Holger Filbrandt (r.), und Dr. Dieter Kuhlwilm (3.v.r.).

Quelle: privat

Edemissen. Die Zahl stieg von anfangs 17 Imkerinnen und Imkern auf 28 am Jahresende, Tendenz weiter steigend. Und dafür gab es Glückwünsche und eine Urkunde für die erfolgreiche Arbeit der Vorsitzenden sowie einen Geldpreis für den Verein.

Weitere Ehrungen gab es für langjährige Vereinszugehörigkeit, so mit über 60 Jahren für Arnold Weinert, der bereits 1953 eintrat und seitdem aktiv dabei ist. „Obwohl die Familie manchmal drängt, denke ich noch nicht daran aufzuhören“, sagt er im Hinblick auf sein Hobby.

Für über 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Dr. Dieter Kuhlwilm geehrt. In seiner Funktion als Zuchtobmann züchtete er jahrzehntelang Bienenköniginnen für die Imkerkollegen im Verein. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft können Holger Filbrandt und Hendrik Fischer zurückblicken und wurden dafür ebenfalls geehrt.

Im Anschluss gab Jürgen Frühling einen Überblick über die Geschichte des Vereins, wobei das genaue Gründungsdatum nicht mehr feststellbar sei, wie er ausführte, da in der Kriegs- und Nachkriegszeit viele Unterlagen verloren gegangen waren. Im Archiv des LV findet sich ein Bericht von 1944 über die „Ortsfachgruppe Mödesse“ mit Gustav Gödecke, woraus wohl der Imkerverein Nordkreis Peine hervorging. Als mutmaßliches Gründungsjahr dürfe man etwa 1945 annehmen.

Die älteren Mitglieder berichteten dann von ihren eigenen Anfängen als Imker. So erbte Ilse Fischer ihre ersten Beuten (Bienenkästen), die damals aus umgebauten Munitionskisten gefertigt waren.

Einig waren sich die Anwesenden darin, dass die Imkerei sich in den letzten Jahren gewandelt hat: weg von der Konkurrenz der Imker untereinander hin zu einem partnerschaftlichem Miteinander.

Das erkläre auch den großen Zuspruch, den dieser Verein seit einiger Zeit erfährt, so die Vorsitzende, die den Neuimkern immer hilfsbereit zur Seite steht.

Von Kerstin Wosnitza

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