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Edemissen Kein Radweg durch Klein Rietze
Kreis Peine Edemissen Kein Radweg durch Klein Rietze
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06:16 13.08.2012
Wünschen sich einen Radweg auch durch ihr Dorf: Olaf Brandes (3.v.r.) und seine Nachbarn aus Klein Rietze. Quelle: kn
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„Wir fühlen uns abgeschnitten“, sagt Olaf Brandes aus Klein Rietze. „Wir haben überhaupt keine Anbindung zum Dorf, weder nach Rietze noch nach Wipshausen.“ Zumal die L320 eine „extrem gefährliche Straße“ sei. Besonders bei Stau auf der A2 herrscht dort sehr viel Verkehr - zum Leidwesen der Klein Rietzer, die nicht gefahrlos mit dem Rad in die Nachbarorte fahren können.

Brandes und seine Nachbarn wollen deshalb, dass der Radweg gleich bis zur Bundesstraße 214 weitergebaut wird - und somit auch durch ihr Dorf führt (siehe Karte). Das würde auch Edemissens Bürgermeister Frank Bertram freuen: „Ich kann die Klein Rietzer verstehen“, sagt er. „Was die Sicherheit angeht, wäre es natürlich wünschenswert, wenn der Radweg bis nach Klein Rietze weitergebaut würde.“ Zumal dann die Lücke zur Bundesstraße 214 geschlossen wäre, an der ebenfalls ein Radweg verläuft. „Das wäre ideal“, sagt Bertram. Er betont aber: „Die Entscheidung liegt nicht bei uns, sondern bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Es ist eben keine Gemeindestraße, wo der Gemeinderat über den Ausbau entscheiden kann.“

Bei der Landesbehörde in Wolfenbüttel will sich Bertram für den Lückenschluss bis zur B214 einsetzen. „Natürlich wollen wir die Klein Rietzer nicht abhängen“, sagt der Bürgermeister. Dennoch: „Ganz oder gar nicht“ könne nicht die Devise sein. „Wenn ich erst mal nur den Abschnitt bis Wipshausen kriegen kann, dann nehme ich lieber den als gar nichts“, sagt Bertram.

Bernd Mühlnickel von der Landesbehörde macht den Klein Rietzern indes wenig Hoffnung. „Der Ausbau bis zur B214 ist momentan nicht Bestandteil der Planung“, sagt er. Die aktuellen Pläne sehen nur den Ausbau bis Wipshausen vor - und selbst für diesen Abschnitt des Radwegs ist noch völlig offen, wann er gebaut wird. „Der Ausbau bis zur B214 wäre ohne Frage sinnvoll“, sagt Mühlnickel. „Aber das ist immer eine Frage des Geldes.“

sur

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