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Kahlschlag auf dem Wipshäuser Friedhof

Morsche Kopflinden Kahlschlag auf dem Wipshäuser Friedhof

Wo gestern früh noch 18 stattliche Kopflinden Schatten spendeten, waren mittags nur noch traurige Stümpfe zu sehen: Die Kopflinden auf dem Wipshäuser Friedhof wurden abgeholzt. Nachdem eine Linde vor einigen Wochen einfach abgebrochen war, musste die ganze Allee gefällt werden.

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Blick durch einen der hohlen Baumstämme auf die alte Kapelle auf dem Wipshäuser Friedhof.

Quelle: im

Edemissen-Wipshausen . Ungewohnt kahl sieht es aus auf dem Friedhof in Wipshausen. Gestern ab 8.30 Uhr wurde eine der Kopflinden nach der anderen gefällt, die bisher am ehemaligen Haupteingang eine stattliche Allee bildeten. Gegen 12.30 Uhr waren nur noch die Stümpfe zu sehen. Und die werden heute abgefräst.

„Es ging alles viel schneller, als wir erwartet haben“, sagt Wipshausens Pastor Hartmut Seelenbinder. Die Bäume hätten keinen „nennenswerten Widerstand geleistet“, bei einigen war der Zustand sogar noch schlechter, als vor dem Fällen zu vermuten war. Lediglich 3 der insgesamt 18 Kopflinden seien noch in einem einigermaßen akzeptablen Zustand gewesen. „So traurig es auch ist, aber es war höchste Zeit, die Bäume umzumachen“, sagt der Geistliche. Das war gestern an mehreren Stümpfen deutlich zu erkennen. Fast alle sind innen durchgefault, der Kern besteht eigentlich nur noch aus feuchten Holzspänen.

Drei Teilstücke der abgesägten Baumstämme sind auf dem Friedhof geblieben. „So können sich die Wipshäuser, die großen Anteil an der ganzen Sache genommen haben, selbst ein Bild vom Zustand der Bäume machen“, sagt die stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende Dagmar Falkenhagen. Die Linden waren in diesen Zustand geraten, weil sie als Kopfbäume dem Regenwasser eine ebene Fläche boten. Dort konnte es sich sammeln und in die Baumstämme eindringen.
„Der Friedhof soll nicht so kahl bleiben. Schon im Herbst zur Pflanzzeit sollen neue Bäume gesetzt werden“, sagt Hartmut Seelenbinder und entfernt das Schild vom Tor, das nun nicht mehr gebraucht wird: Es hat vor der Unfallgefahr durch die Bäume gewarnt.

Kerstin Wosnitza

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