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In Abbensen haust der „Feuerteufel“

Abbensen In Abbensen haust der „Feuerteufel“

„Aahh!“ und „Oohh!“ ist vom Publikum zu hören, wenn Ronald Auringer in Aktion tritt. Der Abbenser ist staatlich geprüfter Pyrotechniker, seine Arbeit war zum Beispiel beim Hoffest vor dem Entenrennen am Nachthimmel zu bewundern.

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Ronald Auringer (Mitte) mit seiner Frau Kathrin, die bei ihm angestellt ist, und Mitarbeiter Igor Becker, der ihm bei den Feuerwerken zur Hand geht.

Quelle: im

Edemissen-Abbensen . „Ich hatte schon immer Spaß am Feuerwerkern und so war es wohl unvermeidbar, dass ich zu meiner Hochzeit vor 13 Jahren ein Feuerwerk abgebrannt habe“, sagt Ronald Auringer und schmunzelt. Es folgten Feuerwerke bei Hochzeiten von Freunden, und so sprach sich die Sache herum. Bald bot er deutschlandweit Feuerwerke für private Feiern an. Inzwischen hat Auringer aus seinem Hobby einen Beruf gemacht und firmiert unter der Bezeichnung „Aris-Feuerteufel“.

Lehrgang in der Sprengschule

„Als die Aufträge immer mehr wurden, habe ich begonnen, die Ware direkt bei namhaften deutschen Herstellern zu kaufen“, erzählt der Abbenser. Durch die Mindest-Abnahmemengen kam schnell eine große Palette pyrotechnischer Artikel zusammen. „So kam ich auf die Idee, sie über einen Internet-Shop weiterzuverkaufen“, erinnert er sich.

Im Landkreis Peine sei es untersagt, Feuerwerke für private Anlässe anzubieten. „Deshalb habe ich eine Ausbildung zum staatlich geprüften Pyrotechniker gemacht“, erklärt Auringer. Dazu gehören unter anderem die Teilnahme an 56 Großfeuerwerken in ganz Deutschland und ein Lehrgang in der Sprengschule. „Schließlich ging es an die Prüfungen in Theorie und Praxis. Und nach bestandener Prüfung muss man alle fünf Jahre einen Wiederholungslehrgang belegen, um auf dem neusten Stand der Technik und vor allen Dingen auf dem der sich ständig ändernden Gesetzgebung zu sein“, zählt der Abbenser auf.

Nun kann er Feuerwerke für alle Anlässe anbieten. „Ich präsentiere mich auf Messen, und viel geht natürlich über Mund-zu-Mund-Propaganda“, sagt er. Einen Traum hat er: einmal beim Peiner Freischießen zu „zündeln“.

Kontakt zu Ronald Auringer aufnehmen kann man unter www.die-feuerteufel.net oder Telefon 05177/ 980255.

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