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Hunger-Tragödie: Hilfe aus Berkhöpen

Edemissen-Berkhöpen Hunger-Tragödie: Hilfe aus Berkhöpen

Sie rühren an und treffen mitten ins Herz, die Bilder von verzweifelten Müttern mit ihren halb verhungerten Kindern, die am Horn vom Afrika ums Überleben kämpfen. Zahlreiche Hilfsorganisationen sind vor Ort und versuchen, die schlimmste Not zu lindern. Mit dabei: Die Männer und Frauen von Mission Aviation Fellowship (MAF). Sitz von MAF Deutschland ist in Berkhöpen.

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Warten auf etwas zu Essen: Ein Flüchtlingslager in Ostafrika.

Berkhöpen . Fachleute sprechen von der größten Hungersnot seit Menschengedenken. Vor Ort im Einsatz sind Mitarbeiter von MAF, mit dem Bochumer Jakob Adolf zum Beispiel auch ein deutscher Pilot.

„MAF ist in Südafrika seit Jahren aktiv. Jetzt wurde aus dem Programm in Südafrika ein zusätzliches Flugzeug nach Kenia überführt, um auf die Hungersnot am Horn von Afrika noch effektiver reagieren zu können“, sagt Claudia Hintzen, die das Büro in Berkhöpen leitet. Damit habe MAF dort insgesamt sieben Flugzeuge im Einsatz.

„Das Personal arbeitet bis in die Nacht hinein, um die Flugkapazitäten zu maximieren und jeden Morgen einsatzbereit zu sein“, erklärt Hintzen.

Aufgrund der aktuellen Zuspitzung der Situation wurden kürzlich zahlreiche Führungskräfte von Hilfs- und Missionsgesellschaften sowie Botschafter aus mehreren Ländern zur Einschätzung der Situation in das Flüchtlingslager Dadaab – das größte der Welt – geflogen.

„Wir stehen in dieser Gegend mit einer ganzen Reihe von Hilfsorganisationen in engem Kontakt“, lässt John Woodberry, bei MAF für den Katastrophenschutz und die Sicherheit zuständig, per Presseerklärung mitteilen. MAF sei bereit, die Kapazitäten weiter aufzustocken, falls die Notwendigkeit für Hilfsflüge noch zunehmen sollte.

„Die Hauptaufgabe von MAF am Horn von Afrika ist es, Ärzte und andere Helfer dorthin zu transportieren, wo sie gebraucht werden“, erklärt Hintzen. Die Hilfsgüter wie Lebensmittel, Zelte, Decken oder Medikamente könnten in der Region aufgrund recht guter Straßen und vorhandener großer Lastwagen auf dem Landweg relativ problemlos und viel wirtschaftlicher transportiert werden, als das mit Flugzeugen der Fall ist. „Aber das nützt nichts, wenn niemand an Ort und Stelle ist, der die Güter sinnvoll verteilen und einsetzen kann“, sagt Hintzen.

Sie ist hauptsächlich mit der Akquise von Spenden beschäftigt. „Das Geld geht an die MAF-Basis in Groß Britannien und von dort aus nach Kenia. Von dort werden die Einsätze in Ostafrika koordiniert. Die Spenden fließen direkt und ohne Umwege in die Projekte vor Ort“, versichert Hintzen.

wos

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