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Edemissen Hochlandrinder, Ersefurt und ein Museum in der Kirche
Kreis Peine Edemissen Hochlandrinder, Ersefurt und ein Museum in der Kirche
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17:01 26.04.2018
Der Heimat- und Archivverein Edemissen ging auf Erse-Exkursion. 40 Teilnehmer wollten sich die Wanderung nicht entgehen lassen. Quelle: Privat
Edemissen

Knapp 40 Natur- und Heimatfreunde konnten Hans-Werner Kuklik von der Peiner Bio-AG und Reinhard Bartels vom Heimatverein Edemissen nördlich von Plockhorst begrüßen.

Zum Erseufer führte der Weg zunächst durch ein wertvolles Kammmolchgebiet und an dem Hochlandrinderzuchtbetrieb Dannheim vorbei, wo mehrere Dutzend dieser zottligen Gesellen leben.

Die Grenze der Gemeinde Edemissen und zugleich des Landkreises Peine in die Region Hannover überschreitend, folgte die Gruppe den Windungen der Erse bis an den Südrand des Ortes Eltze, bis 1974 der nördlichste Ort des Kreises Peine.

Eltze gehörte einst zur Grafschaft Edemissen

Heute 1404 Einwohner zählend, war Eltze zwischen 1600 und 1800 mit 500 Einwohnern der größte Ort der Grafschaft Edemissen. An der Ersefurt gegrüßte der 2. Vorsitzende des Heimatvereins Eltze, Wilfried Weichbrodt, die Gruppe.

„Insgesamt vier Furten gab es in Eltze, die die Durchquerung der Erse ermöglichten. Die Furt am Südostrand des Ortes wird heute noch von Reitern genutzt und dient wegen des feinsandigen Flussbettes als ,Badeanstalt’“, führte er aus.

Auf dem weiteren Weg begleitete er die Gruppe und gab interessante Informationen zu Land und Leute. Auf einem Stück des „Grünen Weges“, einem etwa acht Kilometer langen Rundwanderweg durch die Gemarkung mit 14 Info-Tafeln, erreichte die Gruppe nach einigen 100 Metern wieder das Erseufer nördlich des Ortes Richtung Uetze.

Endstation im Heimatmuseum

Nach einem weiteren Kilometer am Erseufer entlang, ging es zurück nach Eltze, wo im Heimatmuseum in der ehemaligen katholischen Kirche der 1.Vorsitzende Horst Wildhagen die Gäste aus dem Landkreis Peine herzlich begrüßte.

„Die 1959 errichtete Kirche wurde 1999 aufgegeben und an den Heimatverein verkauft. Der Verein hat hier mit viel Engagement und Eigenleistungen dieses Heimatmuseum eingerichtet“, informierte er die Natur- und Heimatfreunde.

Auch im nächsten Jahr soll die Erse-Exkursionsreihe fortgesetzt werden.

Von Bernd Dukiewitz

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