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Edemissen Handarbeit für den guten Zweck in Oelerse
Kreis Peine Edemissen Handarbeit für den guten Zweck in Oelerse
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20:05 14.01.2018
Herzenssache: Die engagierten Frauen in Oelerse. Stehend im Hintergrund sind die beiden Organisatorinnen Nicole Lahmann (links) und Nicole Weber zu sehen.  Quelle: Sylvia Knapek-Wodausch
Oelerse

 Zahlreiche engagierte Frauen trafen sich am Samstag in Oelerse, um den bundesweit tätigen Verein „Herzenssache: Nähen für Sternchen und Frühchen“ tatkräftig zu unterstützen. Sie nähten, strickten und häkelten für einen besonders guten Zweck: Kleidung für die Kleinsten der Kleinen, für zu früh geborenen Babys und – ganz besonders leidvoll für die Eltern – für Babys, die vor, während oder nach der Geburt versterben, sogenannte Sternenkinder.

 Nicole Lahmann und Mitorganisatorin Nicole Weber möchten mit der Aktion den betroffenen Eltern helfen. Durch Zufall wurde der Kontakt zum Verein Herzenssache hergestellt: „Ich wollte für meine Stoffreste, die sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten, eine nachhaltige und befriedigende Verwendung finden und bin dann auf diesen Verein gestoßen“, so Weber.

An die 20 Frauen fanden sich in Oelerse zusammen, um an diesem Tag gemeinsam etwas Gutes zu tun. Schon vor dem Termin am Samstag hatten sie vieles vorbereitet. Kleinste Mützchen und Strümpfe waren vorab aus bunten Stoff- und Wollresten genäht oder gestrickt worden. Kleine Dufttücher wurden aus bunten Stoffresten genäht. Tücher, die die Eltern eine Zeit lang am Körper tragen, damit sie den ureigenen Geruch annehmen und dann besonders beruhigend auf ihre Babys wirken.

Die Frühchen-Stationen in den Kliniken nehmen die besondere Kleidung dankbar an, denn passende Strampler, Bodys, Mützen, Handschuhe und Jäckchen in diesen kleinsten Größen gibt es nicht zu kaufen. Aber auch Privatpersonen können dieses Angebot in Anspruch nehmen.

Eine der anwesenden Helferinnen war auch Ruth Titze-Meyer zur Heide. Sie beschreibt mit bewegenden Worten das Schicksal dieser Eltern als „einen traurigen Moment, der schon dunkel genug ist und deshalb nur bunte Farben verarbeitet werden, um ein wenig Licht zu spenden“.

Von Sylvia Knapek-Wodausch

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