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Grüne sind gegen großen Kinderkrippen-Neubau

Edemissen Grüne sind gegen großen Kinderkrippen-Neubau

In Edemissen gibt es den Plan für einen Neubau der Kinderkrippe, in der sechs Gruppen Platz finden sollen. Der Vorschlag entstand in einem interfraktionellen Gespräch zusammen mit der Verwaltung und dem Planungsbüro. SPD und CDU sind für die geplanten sechs Gruppen, die Grünen hingegen sprechen sich in einer Stellungnahme nun für eine Vier-Gruppen-Einrichtung aus, wie sie ursprünglich geplant gewesen sei.

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In Edemissen soll Platz für weitere Kinderkrippen-Gruppen geschaffen werden.

Quelle: Archiv

Edemissen. Diese sei ausreichend, wenn an dieser Stelle Alternativen und Kreativität mit einfließen würden. „Wir wollen keine riesigen, zentralen Einrichtungen in Edemissen, sondern lokale und individuelle Einrichtungen mit kurzen Wegen“, sagt Susanne Hennigs, Sprecherin der Grünen in Edemissen.

David Schwarz, Vorstand der Fraktion, fügt hinzu: „Hier wird versucht, mit der Holzhammermethode und viel Geld ein Problem zu lösen, es werden lediglich die ökonomischen Aspekte bedacht. Die Folgen wären mindestens die Schließung der Gruppe in Eddesse, bei Nichtauslastung der großen Einrichtung muss sicher auch über weitere Maßnahmen nachgedacht werden.“

Die langen Wege für die Eltern aus den umliegenden Dörfern ließen sich nicht mit der Förderung und Unterstützung junger Familien vereinbaren. Angebracht wären laut Grünen an neue Angebote wie halbe Krippenplätzen, was gut mit heutigen Arbeitszeitmodellen zusammenspiele, die Eltern finanziell entlasten würde und für kleine Kinder durchaus attraktiv wäre.

Weiterhin könne man überlegen, ob Platz in vorhandenen Kindergärten geschaffen wird, um weitere Krippengruppen aufzubauen, beispielsweise durch die kostengünstige Einrichtung von zwei Waldkindergärten. „Diese Angebote würden die Gemeinde deutlich attraktiver für junge Familien machen und zeigen das die Gemeinde bereit ist sich in dieser Richtung weiterzuentwickeln“, so Schwarz. „Auch das Argument, dass nicht sehr häufig nach solchen Angeboten gefragt wird, möchte ich so nicht stehen lassen. Die Eltern gehen auf die Internetseite der Gemeinde und informieren sich, was es gibt. Damit ist für die meisten das Angebot klar und bedarf keiner Nachfrage. Es ist aber etwas völlig anderes, wenn solche Möglichkeiten angeboten und sogar aktiv gefördert werden, um hier eine familienfreundliche Atmosphäre zu schaffen.“

Von Dennis Nobbe

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