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Edemissen Große Feuerwehr-Übung fand in Wehnsen statt
Kreis Peine Edemissen Große Feuerwehr-Übung fand in Wehnsen statt
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00:25 24.10.2014
Unter anderem galt es, "Verletzte" zu retten. Quelle: rim
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Das Szenario: Gefahrgut - in diesem Fall ein Fass mit giftigen Inhaltsstoffen - lag vor der offenen Scheune. Der Wind blies ungünstig, so dass die giftigen Dämpfe in die Scheune gelangten. Dort befanden sich Menschen, die es zu retten galt.

Nach kurzer Zeit war die Straße vor dem Hof mit Einsatzwagen auch aus der Umgebung gefüllt. Auch der „ABC-Zug“ für Edemissen und Wendeburg war vor Ort. Dieser ist dafür ausgelegt, Gefahrgüter mit einer speziellen Sonderausrüstung zu sichern und zu entfernen.

Damit die Übung möglichst echt wirkte, hatten sich Mitglieder der Jugendfeuerwehr Plockhorst in der Scheune versteckt. Paarweise gingen Retter mit Atemschutzgeräten in die Scheune, um die Kinder zu „retten“.

Diese genossen ihren Auftritt sichtlich und ließen sich schwer atmend sowie hustend aus der Scheune führen. Zeitgleich sicherten vier Männer in Ganzkörper-Schutzanzügen auf dem Hof die Tonne mit dem Giftstoff. Schließlich musste noch eine Puppe gerettet werden, die unter den Rädern eines schwer beladenen Anhängers lag. „Im Großen und Ganzen hat alles so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben. Natürlich sind einige Sachen ausbaufähig gewesen, aber dafür war es ja eine Übung“, sagte Hans-Herrmann Miehe, Mitorganisator der Übung, im Anschluss.

Die rund 70 Feuerwehrleute waren erleichtert, dass es sich um eine Übung gehandelt hat. Marvin Isensee aus Wehnsen sagte: „Im ersten Moment habe ich einen ganz schönen Schreck bekommen. Als wir bemerkten, dass es nur eine Übung war, waren wir ganz froh. Trotzdem nehmen wir alle das natürlich sehr ernst.“

rim

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