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Edemissen Generationenhilfe war zu Gast in der Plattenkiste
Kreis Peine Edemissen Generationenhilfe war zu Gast in der Plattenkiste
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08:00 24.11.2018
Von links: Roswitha Nawrot-Kopitze, Martina Gilica, Marianne Brickwedel und Angelika Dettmers). Quelle: NDR
Abbensen

Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Anlässlich der ARD-Themenwoche „Gerechtigkeit“ unterhielten sich Roswitha Nawrot-Kopitze, Marianne Brickwedel und Angelika Dettmers mit Moderatorin Martina Gilica über die Arbeit der Generationenhilfe Abbensen im Landkreis Peine.

Freude am Ehrenamt

Jede der drei Damen hat Freude am Ehrenamt: Roswitha Nawrot-Kopitzke wollte nach ihrem Ruhestand unbedingt etwas für andere tun. Die Generationenhilfe sollte gerade gegründet werden, und sie entschied, dabei mitzumachen. Das war 2013 – und sie blieb dabei. Angelika Dettmers hat sich schon immer ehrenamtlich gern engagiert. Für sie war es selbstverständlich, in den neuen Verein einzutreten. Marianne Brickwedel fand einen Informationsabend so interessant, dass sie unbedingt tätig werden wollte.

Hilfesuchende begleiten

Hilfesuchende werden begleitet: Arztbesuche und Einkäufe, Spiele und Begleitung - das wird in gewissem Umfang geboten. Der Verein ist kein Pflege- oder Putzdienst, betonen die Gäste, sondern unterstützt durch die persönliche Zuwendung. Oft ist es gut, wenn beim Arztbesuch auch direkt zum Arzt begleitet wird: Vier Ohren hören mehr als zwei, heißt es überzeugt in der Sendung. 87 Vereinsmitglieder setzen sich derzeit für andere ein.

Chemie muss stimmen

Eine Anfrage an den Verein führt dazu, dass die Damen zunächst hingehen und sich den Haushalt und das Umfeld des Hilfesuchenden ansehen. Dann entscheiden sie, welcher Helfer dort eingesetzt werden könnte. Gemeinsam mit dem Helfer suchen sie den Hilfesuchenden erneut auf und sehen, ob die „Chemie stimmt“, erläutert Roswitha Nawrot-Kopitzke.

Manche Menschen wünschen sich nur Unterhaltung. Beliebt ist aber auch der gemeinsame Einkauf - gerade ältere Damen mögen das, mal rauszukommen und Kontakt mit anderen Menschen zu haben, betont Marianne Brickwedel. Schon bei der ersten Anfrage und dem ersten Gespräch dauert es häufig viel länger als eine halbe Stunde. Manchmal sind sie zwei oder auch zweieinhalb Stunden dort - denn wer allein zu Hause sitzt, freut sich über jeden Besuch und Zuhörer.

Erstgespräche dauern oft lange

Außerdem bietet der Verein andere Aktivitäten: Zwei Mal im Jahr wird Frühstück geboten - Frühlingsfrühstück und Adventsfrühstück. Auch beim Weihnachtsmarkt beteiligt sich der Verein mit Keksen und gebrannten Mandeln aus eigener Herstellung. Vom kommenden Jahr an soll ein Mal im Monat ein Spiele-Nachmittag angeboten werden.

Außerdem kommen regelmäßig Gäste und halten Vorträge: Der Tierarzt über erste Hilfe beim Hund, der Weiße Ring, die Polizei beispielsweise. Die Menschen würden noch öfter kommen, doch es mangelt an den geeigneten Räumlichkeiten. Das Büro bietet sich nicht an, bedauern die Gäste.

Angelika Dettmers wünscht sich eine Zusammenarbeit mit der Kirche, um dort in das umzubauende Pfarrhaus mit einziehen zu können. Auch eine Zusammenarbeit mit dem Landkreis ist vorgesehen, um auch noch junge Menschen mehr mit einzubinden.

Von Redaktion

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