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Florian Mikulle schwärmt für Bienen

Abbensen Florian Mikulle schwärmt für Bienen

Schon vor langer Zeit hat Florian Mikulle auf dem Bauernhof seiner Familie seine Faszination für die Bienen entdeckt. Seit fünf Jahren betreibt er die Imkerei als Hobby. Am Sonntag, 18. März, wird er bei einem Vortrag im Kunsttreff Abbensen darüber berichten.

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Ein Schwarm ist in eine hohle Linde in Abbensen eingezogen. Einige der Bienen bewachen den Eingang.

Quelle: oh

Abbensen. "Ich stamme aus Immensen, dort hat meine Familie einen Bauernhof, auf dem ein Imker einige Bienenvölker untergebracht hat. So habe ich Bekanntschaft mit der Imkerei gemacht", sagt der 37-Jährige. Vor acht Jahren hat er mit seiner Familie in Abbensen ein Haus gekauft, vor fünf Jahren begann er dann selbst mit der Imkerei. "Im Kopf hatte ich das schon länger, aber vorher war keine Zeit dazu", sagt er. Mit dem Zeitproblem stehe er auch nicht allein da, sagt er - die meisten Imker beginnen erst im Ruhestand mit diesem Hobby.

Seine ersten beiden Bienenvölker waren so genannte "Ableger", die er von erfahrenen Imkern geschenkt bekommen hat. Die Königinnen hat Mikulle von einem Züchter gekauft.

Inzwischen besitzt er 13 Bienenvölker, die im Sommerhalbjahr zum Teil um Abbensen herum und zum Teil bei Immensen Standplätze haben. "Zum Überwintern sind sie in einem Wald. Temperaturen bis minus 50 Grad überstehen Bienenvölker ganz gut", erklärt Mikulle.

Im ersten Jahr habe er ein Volk sogar im Garten gehabt. "Aber als ich bemerkt habe, dass der Nachbar nur noch mit der Fliegenklatsche Rasen gemäht hat, habe ich die Tiere umgestellt", sagt er. Generell ist die Bienenhaltung überall erlaubt, wo damit zu rechnen ist. "Aber natürlich nur in angemessener Zahl und so, dass möglichst niemand belästigt wird", sagt der Hobby-Imker. Im Hausgarten hat er inzwischen keine Völker mehr.

Besonders im Frühsommer verbringt Mikulle viel Zeit mit den Tieren - nicht immer zur Freude seiner Frau Anika. Doch beim Honigmachen hilft sie mit, ebenso wie Tochter Sarah und Mikulles Vater Jürgen, der sich von der Imkerei bereits hat "anstecken" lassen. "Zwei bis drei Mal im Jahr machen wir Honig. Das ist ein ziemlicher Aufwand, denn das passiert bei uns in der Küche", erklärt Mikulle. Mit rund 300 Kilogramm Honig rechnet er in diesem Jahr. "Um den Verkauf muss ich mir keine Sorgen machen, bisher war die Nachfrage immer größer als das Angebot", freut er sich.

wos

Wer mehr über die Imkerei und Bienen wissen will, sollte Mikulles Vortrag mit dem Titel "Ein Ausflug durch das Bienenjahr" am Sonntag, 18. März, ab 11.30 Uhr im Kunsttreff nicht verpassen. Er wird vom Förderverein Dorf Abbensen organisiert.

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