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Edemissen Feuerwehr übte in „Brandhäusern“
Kreis Peine Edemissen Feuerwehr übte in „Brandhäusern“
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13:04 24.11.2017
Die Feuerwehren aus Abbensen, Eddesse, Oedesse und Oelerse, die einen Stützpunktbereich bilden, nutzten die Infrastruktur des Standortübungsplatzes in Nienburg-Langendamm, um sich auf ganz unterschiedliche Einsatzszenarien vorzubereiten.   Quelle: Fotos: Feuerwehr
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Edemissen

 Wie setzt man Wärmebildkamera, Lüfter und Rauchverschluss bei einem Brand richtig ein? Das waren nur einige Schwerpunkte der Ausbildungseinheit der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Edemissen, die sie auf dem Standortübungsplatz in Nienburg-Langendamm absolvierte.

Die Ortsfeuerwehren aus Abbensen, Eddesse, Oedesse und Oelerse, die zusammen den Stützpunktbereich Abbensen bilden, erwarteten dort unterschiedliche Übungsszenarien. „Auf dem Gelände gibt es Rauch- und Brandhäuser, in denen die Atemschutzgeräteträger in einer Brandsimulation den Umgang mit dem Hohlstrahlrohr, aber auch die richtige Belüftung von Gebäuden übten“, erklärt Feuerwehrsprecher Karl-Georg Henstorf.

Ein Ausbildungsschwerpunkt sei dabei die Nutzung der Hilfsmittel Lüfter, Rauchverschluss und Wärmebildkamera sowie die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte untereinander. Bei der Rettung von mehr als 80 Kilogramm schweren Dummys galt es diese mit entsprechenden Suchmustern und mithilfe der Wärmebildkamera zu aufzufinden, sie mit dem Rettungstuch richtig zu retten und dem Rettungsdienst, den Einheiten des DRK Peine, zu übergeben.

Zusätzliche Übungsszenarien waren ein verunglückter Wagen, dessen Insassen unter einem Baum eingeklemmt waren, sowie ein Flächenbrand, bei dem Löschrucksäcke und Feuerpatschen zum Einsatz kamen.

Bereits im Vorfeld der Ausbildungseinheit hatte ein Fachsicherheitstraining für Fahrer von Großfahrzeugen der Feuerwehr stattgefunden. Dabei mussten die Teilnehmer mit den Fahrzeugen verschiedene Situationen meistern, die dem Einsatzfall nachempfunden waren.

Für die beiden Stützpunktbereiche Edemissen und Wipshausen sind ebenfalls in Nienburg-Langendamm Ausbildungseinheiten geplant.
 

Von Mirja Polreich

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