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Edemissen Feierlicher Abschied von Pastorin Seelenbinder
Kreis Peine Edemissen Feierlicher Abschied von Pastorin Seelenbinder
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10:00 26.01.2016
Verabschiedung: Superintendent Dr. Volker Menke und Pastorin Katrin Seelenbinder. Quelle: oh
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Sichtlich gerührt begrüßte die Seelsorgerin die über 200 Gäste und erinnerte an ihre Einführung vor fast genau acht Jahren. „Ist das eine lange oder eine kurze Zeitspanne? Einerseits war sie sicher lang mit vielen Schwierigkeiten, die sich hingezogen haben. Andererseits sind die Jahre voller glücklicher Momente verflogen“, sinnierte sie. Das Gemeindeleben beschrieb sie als Fotoalbum voller Erinnerungen - zum Beispiel an eine Hawaii-Hochzeit, Mondscheintaufen, Gemeindefeste, besondere Gottesdienste, Konfirmandenfreizeiten, Volksfeste, aber auch Trauerfeiern und Krisen.

„Jeder, der sich eingebracht hat, ist ein lebendiger, einzigartiger Stein, der seinen Platz und seine Aufgabe hat. Es sind noch so viele Seiten frei im Fotoalbum, die in Zukunft gefüllt werden wollen“, gab sie ihrer Gemeinde mit auf den Weg.

Superintendent Menke hatte als Mitbringsel eine große Taschenlampe dabei, die Katrin Seelenbinder und ihrem Mann Hartmut für Einsätze in der Notfallseelsorge gedient hatte. „Vermutlich sagen Sie jetzt beide: Warum bringt er das Ding wieder mit? Damit immer Licht da ist, dazu braucht es Pastoren. Sie haben das Licht leuchten lassen“, bekräftigte er.

Besonders hob er die Verdienste des Pastoren-Ehepaares in der Notfallseelsorge sowie in der Hospiz- und Palliativarbeit hervor. „Es war eine große Bandbreite, die Sie zu bewältigen hatten, quasi alles zwischen Grabesstimmung und Volksfesttrubel“, führte Menke aus, bevor er die beiden offiziell aus ihrem Dienst verabschiedete.

Nach dem Gottesdienst ergriffen viele die Gelegenheit, ein persönliches Grußwort zu sprechen, darunter die Ortsbürgermeister von Wipshausen und Rietze, Kirchen- und Kapellenvorsteher aus Edemissen, Wipshausen, Alvesse und Voigtholz sowie aus der neuen Gemeinde der Pastorin, Wietzendorf. Zudem dankten Martina Hohmann, Koordinatorin des Palliativnetzwerkes, und ein ehemaliger Konfirmand der Pastorin.

Einen ganz besonderen Abschied versprach Küsterin Christina Sonnenberg, die ankündigte, zum Umzug des Pastoren-Ehepaares die Glocken der St.-Sebastian-Kirche zu läuten.

Nach fast zwei Stunden endete der Gottesdienst. Weiter ging es im Gemeindehaus, das ebenfalls voll besetzt war. Dort verabschiedeten sich unter anderem Vertreter der Junggesellschaft, der Feuerwehr, der Schützen und der Landfrauen von der beliebten Pastorin.

rd

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