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Edemissen Einbruch bei Motorradclub: Verhandlung endete mit Freispruch
Kreis Peine Edemissen Einbruch bei Motorradclub: Verhandlung endete mit Freispruch
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12:07 02.05.2016
Im April 2013 berichtete die PAZ über den Einbruch in das Vereinsheim: Das Archivfoto zeigt Club-Präsident Markus Schwiedel (von links), Schatzmeister Wolfgang Gremmelt und Vize-Präsident Stefan Pakull von den Moorridern. Quelle: Archiv
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Die Anklage stützte sich auf einen Chatverlauf, in dem zwar Insiderwissen zur Tat angerissen, aber eben vom Angeklagten nicht bestätigt wurde, dass er an der Tat beteiligt war. Seinerzeit hatte der Motorradclub - betroffen waren die Moorrider (PAZ berichtete) - eine Belohnung für sachdienliche Hinweise in Höhe von 5000 Euro ausgelobt.

Kurze Zeit später meldete sich jemand und überreichte den Chatverlauf. Daraufhin nahm die Polizei die Ermittlungen auf. Ein beteiligter Ermittlungsbeamter sagte vor Gericht aus: „Das hörte sich so an, als hätte jemand über die Tat geschrieben. Doch es wurde nie konkret.“ Es gab daraufhin auch eine Hausdurchsuchung beim Angeklagten, die ebenfalls erfolglos blieb. Das Diebesgut sei bis heute nicht aufgetaucht, hieß es weiter.

Der Angeklagte gab bei einer polizeilichen Vernehmung und auch vor Gericht an, dass er zum Zeitpunkt der Tat in Polen war, um dort seinen Führerschein zu machen. Beweisen konnte er dies jedoch nicht. „Schlussendlich“, so sagte der Beamte aus, „hatten wir zwei widersprüchliche Aussagen, deren Wahrheitsgehalt wir aber nicht überprüfen konnten.“

Der Angeklagte hingegen vermutete, dass jemand seinen Facebook-Account gehackt und in seinem Namen Nachrichten geschrieben habe. Aber auch dies konnte nicht bewiesen werden. „Da wollte vielleicht jemand auf meine Kosten die Belohnung einstreichen“, vermutete er vor Gericht. An die Vertreter des Motorradclubs gewandt, merkte der Angeklagte an: „Sie sind geschädigt worden, aber ich war das wirklich nicht.“

Die Staatsanwaltschaft konnte daher nichts finden, was die Anklage bestätigte, und es blieb nichts anderes übrig, als einen Freispruch zu beantragen. Auch das Jugendgericht sah dies so. „So ein Geschreibsel auf Facebook reicht für eine Verurteilung nicht aus“, hieß es in der Begründung.

bol

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