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Ein Hauch von Sommer im Kunsttreff

Abbensen Ein Hauch von Sommer im Kunsttreff

Zu einer musikalischen Reise nach Portugal, Brasilien, Spanien und Venezuela lud das Duo Fado Instrumental etwa 50 Gäste im Kunsttreff Abbensen ein. Die Musiker präsentierten „Klangpoesie des Südens“ – eine instrumentale Variante der Fadomusik.

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Musikalische Reise in den Süden: Das Duo Fado Instrumental begeisterte die Gäste im Kunsttreff.

Quelle: Ralf Büchler

Abbensen. Werke der Großmeister dieser Kompositionen – wie des 2004 verstorbenen Portugiesen Carlos Peredes oder des Brasilianers Armandinho – ließen die Sehnsucht dieser Musik durch die Galerie wehen.

Jan Dijker entlockte seiner zwölfsaitigen portugiesischen Gitarre eine schier unermessliche Fülle perlender Töne.Prägnant steuerte Oliver Jaeger warme Klänge auf seiner spanischen Gitarre bei. Beide boten einen klanglichen Hochgenuss, der von den rund 50 Zuhörern mit viel Beifall und noch mehr Zustimmung honoriert wurde.

„Bravo, bitte noch einmal“, rief eine Dame nach dem „Fado Estoril“, der mit einer schwungvollen Melodie daherkam. Die Zuhörer saßen im Halbkreis dicht um die Musiker und konnten ihnen nicht nur lauschen, sondern den Künstlern beim Musizieren auf die Finger schauen.

Jaeger führte zwischen den Stücken humorvoll durch den Abend, erläuterte Wissenswertes zu Komponisten oder dem Fado, in dem sich oft ganz unterschiedliche folkloristische Stile vereint haben. Auch die eigenen Stücke fügten sich harmonisch in das Programm. Für das Stück „Verão Viller“ wechselte Dijker auf die Gipsy-Jazz-Gitarre und Jaeger auf das Bandoneon.

Der Titel „La Ville“ entstand für eine Dokumentation, die später jedoch nicht realisiert wurde. Die Musik blieb und es war dem Kopfkino der Zuhörer überlassen, welche Stadt gemeint war. Bilder konnten die beiden Musiker perfekt erzeugen, bei „Asa Branca“, einem Lied über den ausbleibenden Regen, ließ Jaeger sein Bandoneon so tremolieren, dass vor dem inneren Auge die flirrenden Felder in der Sommerhitze entstanden – großer Beifall.

fl

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