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Ein Dutzend Hausbäume für Edemissen

Edemissen Ein Dutzend Hausbäume für Edemissen

Hausbäume haben Tradition in den Dörfern. Die Gemeinde Edemissen setzt sich dafür ein, diesen Brauch beizubehalten und schenkt jedem Häuslebauer einen heimischen hochstämmigen Laub- oder Obstbaum.

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So könnten die neuen Hausbäume in etwa zehn Jahren aussehen: Eine Kastanie im Neubaugebiet Wöhrberg.

Quelle: bv

Edemissen . „Hausbäume zu verschenken!“ Ein Brief der Gemeinde Edemissen mit dieser Ankündigung flattert allen Bauherren, die ein neues Eigenheim im Nordkreis errichten, ins Haus. Die Pflanzaktion für die im vorigen Jahr beantragten Gratis-Bäume ist jetzt abgeschlossen.

Karin Engelhardt vom Fachbereich Umwelt der Gemeinde Edemissen zieht Bilanz: „Von 18 angeschriebenen Häuslebauern haben 12 bei der Hausbaum-Aktion mitgemacht und sich ein Gehölz schenken lassen“. Das hört sich eher unspektakulär an. Aber es gehe nicht darum, eine Obstplantage oder ein Waldstück anzulegen, sondern den ökologischen Wert von einzeln dastehenden Bäumen bewusst zu machen, stellt Engelhardt klar.

„Die langfristig gedachte Aktion soll der Verödung in den Ortschaften entgegenwirken“ argumentierte die Gruppe SPD/Lahmann unter anderem, als sie beantragte, Hausbäume als Präsent anzubieten. Rat sowie Verwaltung stimmten dem Antrag zu und stellten 900 Euro als Haushaltsmittel zur Verfügung. Bereits in den 90er-Jahren fand bei einer Dorferneuerung eine geförderte Pflanzaktion statt, um das häufig verbreitete exotische Sortiment zugunsten heimischer standortgerechter Laubgehölze zu verdrängen.

Jetzt werden zum Beispiel Hainbuche, Eberesche, Salweide und Rotdorn mit einem Stammumfang von zehn bis zwölf Zentimetern oder Boskop, Knorpelkirsche sowie Gute Luise mit einem Stammumfang von etwa acht Zentimetern sogar inklusive Baumpfahl verschenkt. Bei guter Pflege dürften sie das Ortsbild verschönern. Die Aktion soll fortgesetzt werden.

bv

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