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Edemissen Eifriger Einsatz beim Nähtreffen für Sternchen und Frühchen
Kreis Peine Edemissen Eifriger Einsatz beim Nähtreffen für Sternchen und Frühchen
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08:00 20.11.2018
Nicole Weber (l.) und Nicole Lahmann beim Nähtreffen in Oelerse. Quelle: Lara Krämer
Oelerse

„Das hier ist das größte Treffen dieser Art in Niedersachsen“, sagte Nicole Lahmann, die die Treffen seit letztem November gemeinsam mit Nicole Weber organisiert. Die beiden hatten sich im Internet über die Seite des Vereins Herzenssache kennengelernt und gemeinsam beschlossen, auch andere zu „herzifizieren“. Der Verein ist in fast allen Bundesländern vertreten.

„Die von den Teilnehmerinnen des Treffens gefertigten Kleidungsstücke und Decken gehen ans Lager des Vereins und werden von dort je nach Bedarf an Kliniken und Bestatter ausgegeben“, erklärte Lahmann, die selbst eine Station an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) betreut. Auch in Peine, Gifhorn, Hildesheim sind Teilnehmerinnen des Nähtreffens in den Krankenhäusern tätig.

Erinnerungsstücke für die Eltern

Nähen war schon immer ihr Hobby, erzählte Lahmann. Zum Verein sei sie durch ihre beiden Cousinen gekommen, die beide Frühchen waren und für die sie damals Mützen gestrickt habe. „Ich hatte mich schon immer gefragt, was ich am besten mit den Stoffresten machen kann“, sagte sie. „Diese eignen sich gut dafür, um kleine Decken oder Mützen für die Sternenkinder, wie verstorbene Babys genannt werden, oder Frühchen zu fertigen. Von Größe 30 bis 50 haben wir fast alles.“

Bei den Kleidungsstücken und Decken für Sternenkinder seien auch Erinnerungsstücke dabei. „Je zwei für die Eltern, um etwas zu haben, das bleibt, und eines für das Kind, um es ihm mitzugeben“, so Lahmann.

Es gab eine Tombola

Für die Teilnehmerinnen gab es beim Treffen eine Tombola mit vielen Gewinnen. „Wir wollten etwas Schönes für unsere Teilnehmer machen, da diese immer so viel Zeit und Mühe investieren und nicht nur bei unseren Treffen nähen, sondern das ganze Jahr über auch zu Hause“, sagte Lahmann und fügte hinzu: „Der Erlös geht komplett an Herzenssache.“

Ihr Dank ging auch an die Sponsoren der Preise der Tombola: „Wir haben viel gespendet bekommen. Zum Beispiel Schmuck, Tupperware, Spenden von regionalen Produkten direkt vom Erzeuger und vom Peiner ASB.“

Abschließend betonte Lahmann noch die Wichtigkeit des Themas: „Ich wünsche mir, dass mehr über das Thema Sternenkinder und Frühchen gesprochen wird. Ein offenerer Umgang damit ist wichtig. Es sollte kein Tabuthema sein.“

Von Lara Krämer

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