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Edemissen Edemisserin gab Gärtnertipps auf NDR 1
Kreis Peine Edemissen Edemisserin gab Gärtnertipps auf NDR 1
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17:01 31.05.2018
Von links: Sören Oelrichs, Jens Meinert, Rosemarie Gemba und Julia Wehner. Quelle: NDR 1 Niedersachsen
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Edemissen

Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am 25. Mai zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Jens Meinert, die Edemisserin Rosemarie Gemba und Julia Wehner mit Moderator Sören Oelrichs über die Arbeit des Vereins.

Der Naturgarten Bundesverband hat seinen Sitz in Süddeutschland, im Oktober 2017 hat sich jedoch die Regionalgruppe Weser-Ems gegründet. „Ziel des Naturgarten ist es, die naturnahe Gestaltung der heimischen Gärten zu fördern, um zum Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt beizutragen“, erklärt Julia Wehner. Unter den 150 Mitgliedern der Regionalgruppe Süd-Ost-Niedersachsen sind viele Privatgärtner aber auch Firmen oder Gartengestalter und -planer wie Rosemarie Gemba aus Edemissen.

Insekten sind die Basis für ein funktionierendes Ökosystem. Um beispielsweise dem Bienensterben entgegenzuwirken, sollte man in seinem Garten Lebensraum für Insekten schaffen. „Eine Ecke mit nicht gemähten Rasen und das Anlegen einer Totholzhecke oder Sträuchern sind dafür schon völlig ausreichend“, sagt Jens Meinert.

Was viele nicht wissen: Nur bei sogenannten „ungefüllten Blüten“ können Insekten noch Pollen und Nektar holen, weil diese noch ihre Staubgefäße enthalten. Bei gefüllten Blüten wurden die Staubgefäße weggezüchtet. „Diese Pflanzen haben dann zwar mehr Blüten und sehen optisch prächtiger aus, sind aber ökologisch nicht wertvoll“, erklärt Rosemarie Gemba. Ein Beispiel ist die Forsythie – sie blüht üppig gelb, ist aber steril und bringt keinen Lebensraum.

Verein ist an vielen Orten tätig

Der Verein kümmert sich aber nicht nur um öffentliche Flächen, sondern auf Wunsch auch um Firmengelände, Schulhöfe oder Grünflächen von Gemeinden. Das jüngste Projekt ist ein Naturschaugarten, der auf einer ehemaligen Ackerfläche in Rastede (Ammerland) entstehen soll. Dieser soll über die Gestaltung von Wildstrauchhecken, alte Obstsorten oder die Pflege von Wildstaudenbeeten informieren.

Die baurechtlichen Bestimmungen laufen bereits. Einen Tipp haben die Mitglieder des Naturgarten aber schon vorab: Wichtig ist nicht das Gießen, das übernimmt die Natur mit dem Regen selbst, sondern das standortgerechte Pflanzen. Auch an den trockensten Orten können schöne Blütenpflanzen wachsen. Am Sonntag, 24. Juni, ist Tag der offenen Pforte. Dann öffnet Rosemarie Gemba von 15 bis 18 Uhr ihren Garten in Edemissen, damit sich Interessierte vor Ort über die Gestaltung informieren können. Aber auch über www.naturgarten.org kann man sich online beraten lassen.

Von Bernd Dukiewitz

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