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Edemissen Edemisser bereiste USA – und wurde von Nachbarin erkannt
Kreis Peine Edemissen Edemisser bereiste USA – und wurde von Nachbarin erkannt
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20:23 21.07.2017
Harro Hein (Mitte) mit Uwe Gartung (l.) und Bernhard Kaiser.  Quelle: privat
Edemissen

Hein selbst erfuhr eine halbe Stunde später über WhatsApp – eine Handyfunktion, die weltweit innerhalb kürzester Zeit Nachrichtenübermittlungen ermöglicht – von seinem Sohn von der zufälligen Begegnung.

 „Ich war mit meinem Schulfreund Uwe Gartung und dem ehemaligen Eddesser Bernhard ,Bernie’ Kaiser, der seit 37 Jahren im kanadischen Calgary lebt, mit dem Wohnmobil unterwegs“, erklärt Harro Hein. Bereist wurden Arizona, Nevada, Utah und Kalifornien, unter anderem hielten sich die Männer eine Woche lang in San Francisco auf.

„Dort habe ich mir einen Lebenstraum erfüllt: Einmal mit dem Fahrrad über die Golden Gate Bridge fahren. In die Brücke habe ich mich schon bei meinem ersten San-Francisco-Besuch unsterblich verliebt“, berichtet Hein. Mit Leih-Rädern ging es über das eindrucksvolle Bauwerk, 66 Meter über den einströmenden Pazifik. “Die Brücke hat sechs Pkw-Spuren und an jeder Seite zusätzlich eine Spur für Fußgänger und Radfahrer – sie verbindet San Francisco mit dem Vorort Sausalito“, erklärt Hein.

Während einer Busfahrt erkannte ihn dann seine Nachbarin, die zufällig zur gleichen Zeit in San Francisco war. Ein direkter Kontakt war via Handy nicht möglich: „Oftmals hat man in den USA gar keinen Handyempfang“, erklärt Hein. Nachbarin Kristin Grabenstein kontaktierte daraufhin Heins Sohn in Deutschland, dieser teilte seinem Vater mit, dass seine Nachbarin ihn gerade gesehen habe – leider kam wegen des fehlenden Empfangs die Nachricht verspätet an. „Aber zu Hause haben wir uns dann ja später persönlich unterhalten können“, lacht Hein.

Die Tour mit dem neun Meter langen Mietwohnmobil führte die drei Freunde 6000 Kilometer durch den Südwesten der USA. „Wir haben viele Nationalparks besucht, unter anderem den Grand Canyon und den Yosemite-Park, aber auch das Nappa Valley, das größte Weinanbaugebiet der USA. Beeindruckend war zudem der in 2000 Metern Höhe gelegene Lake Tahoe. „Mit dem Wasser des Sees könnte man ganz Kalifornien 45 Zentimeter tief unter Wasser setzen“, sagt Hein.

Mit vielen neuen Eindrücken und neuen Bekanntschaften – die Einheimischen bezeichnet Hein als sehr nett und gastfreundlich – ging es nach fast einem Monat per Flugzeug wieder zurück in die Heimat.

Von Dennis Nobbe und Kerstin Wosnitza

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