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Edemissen Edemissen als Vorreiter: Mehr Inklusion beim Sportabzeichen gewünscht
Kreis Peine Edemissen Edemissen als Vorreiter: Mehr Inklusion beim Sportabzeichen gewünscht
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22:10 04.08.2014
Auch Bürgermeister Frank Bertram (rechter Springer) ist immer dabei: In Edemissen ist es seit 13 Jahren üblich, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam das Sportabzeichen machen. Angefeuert werden alle. Quelle: rb
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„Inklusion ist uns eine Herzensangelegenheit, insbesondere im Sport“, sagt Armin von Buttlar, Vorstand der Förderorganisation Aktion Mensch. „Gerade der Breitensport bietet unzählige Möglichkeiten für die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung und ist damit ein bedeutender Inklusionstreiber.“

Die Weiterentwicklung des Deutschen Sportabzeichens ist ein wichtiger Schritt in Richtung inklusivem Breitensport: Gemeinsames Training und Ablegen der Sportabzeichen-Prüfungen baut Berührungsängste und Vorurteile ab und hilft, die Barrieren in den Köpfen zu überwinden.

Pro Jahr werden weltweit fast eine Million Sportabzeichen verliehen - auch an Menschen mit Behinderung. Und es sollen noch mehr werden. Die 250 000 Euro Fördergeld der Aktion Mensch kommen deshalb Maßnahmen und Aktionen zugute, an deren Ende das gemeinsame Training von Menschen mit und ohne Behinderung steht.

Laut einer aktuellen Umfrage der Aktion Mensch ist die Bereitschaft von Sportlern ohne Behinderung gemeinsam mit Menschen mit Behinderung zu trainieren höher als das Angebot der Sportvereine. 68 Prozent der Befragten ohne Behinderung wollen demnach inklusiv trainieren, doch nur jeder Zweite findet in seinem Verein bislang inklusive Sportangebote vor.

Mit ihren Lotterie-Einnahmen fördert Deutschlands größte private Förderorganisation deshalb zum Beispiel barrierefreie und inklusive Sportangebote oder die Weiterbildung von Trainern, Übungsleitern und Betreuern.

wos

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