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Edemissen Edemissen: CDU informiert über Zukunft der Kinderbetreuung
Kreis Peine Edemissen Edemissen: CDU informiert über Zukunft der Kinderbetreuung
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12:00 12.09.2018
CDU-Landtagsabgeordneter André Bock bei der Veranstaltung in Edemissen. Quelle: Eckhard Bruns
Edemissen

Eingeladen zu der Infoveranstaltung der CDU hatte der Gemeindeverbandsvorsitzende Hans-Jürgen Giere. Er begrüßte unter anderem die beiden CDU-Landtagsabgeordneten André Bock (Winsen) und Christoph Plett (Peine).

„Freie Kita-Besuche sind gut für betroffene Eltern und Kinder. Für die Haushalte der einzelnen Kommunen bleibt es hingegen abzuwarten“, sagte Plett in seinem Grußwort.

Giere führte aus: „In Edemissen gibt es derzeit 442 Betreuungs- und 86 Krippenplätze – sowie leider eine Warteliste, weil Plätze fehlen. Ein Kita-Platz kostet aktuell, bei einer bis zu siebenstündigen Betreuung, rund 680 Euro. Für unsere Gemeinde bedeutet das rund 1,36 Millionen Euro im Jahr. Dazu kommen dann noch die Gebäudekosten. Insgesamt führt die Kindergarten-Beitragsfreiheit zu einer weiteren Haushaltsbelastung von rund 500 000 Euro im Jahr.“

Bock, der auch Vorsitzender des Kultusausschusses in Hannover ist, gab einen kurzen Überblick zur aktuellen Arbeit des Landtages beim Thema Zukunft der Kinderbetreuung.

Haushaltsbelastung von rund 320 Millionen Euro

„Wir brauchen eine bessere Bildung. Dazu gehören entsprechende Räumlichkeiten, die teilweise noch geschaffen werden müssen und eine hohe Anzahl an Fachkräften. Die Ausbildung muss neu überdacht werden – und die Qualifizierung vorhandener Mitarbeiter ist zu forcieren. Ein weiterer Lösungsansatz wäre, die Möglichkeiten für Quereinsteiger zu verbessern“, betonte Bock.

Die Beitragsfreiheit führe 2019 in Niedersachsen zu einer Haushaltsbelastung von rund 320 Millionen Euro. In den meisten Kommunen werde der Etat dadurch zusätzlich belastet.

Für nachgewiesene Bedarfsfälle sei vom Land ein „Härtefallfond“ eingerichtet worden, aus dem die Kommunen mit einem entsprechenden Antrag Unterstützung bekommen könnten, erklärte Bock.

Beim Thema „Inklusion“ noch viel zu tun

Weitere wichtige Punkte bestünden bei der Sicherung der Unterrichtsversorgung. Es fielen zu viele Unterrichtsstunden aufgrund fehlender Fachkräfte aus. Die Förderschulen müssten bestehen bleiben, beim Thema „Inklusion“ gebe es noch sehr viel zu tun, so Bock weiter.

Sören Stolte von der CDU-Fraktion des Edemisser Gemeinderats leitete im Anschluss eine rege Diskussion unter den Teilnehmern. Es gab Fragen und Vorschläge zur Qualitätssicherung und Sprachförderung sowie zur Überarbeitung der Fachkräfte-Ausbildung.

Aus der Arbeitspraxis heraus wurde der viel zu hohe Aufwand an Bürokratie und Dokumentation angeführt. Beim „Härtefallfond“ stand die Bitte der unbürokratischen und schnellen Bearbeitung im Vordergrund. André Bock nahm die Themen auf, um sie in seiner zukünftigen Arbeit entsprechend einfließen zu lassen.

Von Eckhard Bruns

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