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Edemissen Eddesse: Hündin durch Giftköder schwer erkrankt
Kreis Peine Edemissen Eddesse: Hündin durch Giftköder schwer erkrankt
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21:45 10.08.2017
Hundehalter sollten aufmerksam sein: Auf einem Feldweg bei Eddesse wurde Gift ausgelegt. Quelle: Archiv (Symbolfoto)
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Eddesse

Am vergangenen Sonntag, 6. August, früh morgens gegen 7.30 Uhr ging eine Einwohnerin von Eddesse mit ihrer Hündin zwischen der Ortschaft Eddesse und dem Berkhöpen spazieren, heißt es im Bericht der Polizei. Die Hundehalterin wählte die Verlängerung der Straße „Zum Zuschlag“. Dabei handelt es um eine beliebte Strecke bei „Gassi-Gehern“.

Die Frau bemerkte, dass ihre Hündin etwas kaute. Am frühen Morgen des nächsten Tages ging es der Hündin schlecht, und der Zustand des Tiers verschlechterte sich rapide. Eine tierärztliche Untersuchung ergab, dass das Tier offenbar Gift gefressen hatte, das neben einem Feldweg ausgelegt war. Inzwischen geht es der Hündin glücklicherweise wieder etwas besser.

Hundehalter werden gebeten, besonders aufmerksam zu sein. Die Polizei Edemissen bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise. Sie ist telefonisch unter der Nummer 05176/976740 zu erreichen.

Dieser Fall ist nicht der erste im Landkreis Peine. Immer wieder gibt es Hinweise auf Giftköder. Im Mai 2015 beispielsweise ist in Vöhrum ein Hund qualvoll gestorben, der einen Giftköder gefressen hatte. Ungefähr zum gleichen Zeitraum wurden Giftköder unter anderem in Denstorf, in Wedtlenstedt, im Vechelder Schlosspark sowie an den Sonnenberger Teichen und in Wohngebieten gefunden werden. Mitunter wurden auch mit Rasierklingen gespickte Wurstköder entdeckt.

Und auch in den Vorjahren waren gefährliche Köder immer wieder Thema – zumal auch Kinder dadurch zu Schaden kommen könnten.

„Es handelt sich gegen einen Verstoß und das Tierschutzgesetz, in dem steht, dass man einem Tier kein unnötiges Leid zufügen darf“, sagte Polizei-Sprecher Peter Rathai in diesem Zusammenhang gegenüber der PAZ.

Wer den Verdacht hat, dass sein Hund einen Giftköder gefressen hat, sollte unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen. Wenn schnell ein Brechmittel verabreicht wird, hat das Tier gute Chancen, zu überleben.

von Kerstin Wosnitza

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