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Die altbekannte Kirche aus neuen Blickwinkeln entdeckt

Eddesse Die altbekannte Kirche aus neuen Blickwinkeln entdeckt

Wie so vieles an und in der evangelischen Kirche in Eddesse fing es mit „Anna“ an: Angeregt durch die Renovierung der St. Bernward Kirche und der Reparatur der Kirchenglocke „Anna“ bot der ehrenamtliche Kirchenführer Dr. Detlef Neuhaus eine Führung durch den klassizistischen Bau an.

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Mit viel Witz und enormen Wissen gestaltete der zertifizierte Kirchenführer und ehemalige Edesser Dr. Detlef Neuhaus die gut einstündige Kirchenbesichtigung.
 

Quelle: Grit Storz

Eddesse.  Wie so vieles an und in der evangelischen Kirche in Eddesse fing es mit „Anna“ an: Angeregt durch die Renovierung der St. Bernward Kirche und der Reparatur der Kirchenglocke „Anna“ bot der ehrenamtliche Kirchenführer Dr. Detlef Neuhaus eine Führung durch den klassizistischen Bau an. Neuhaus kennt die Kirche von klein auf, besuchte er doch hier den Kindergottesdienst und wurde auch hier konfirmiert.

Jetzt wohnt der Arzt und zertifizierte Kirchenführer zwar schon lange „ziemlich weit weg“, hat aber den Kontakt in die alte Heimat nicht verloren. „Sein Angebot, die Kirche unter dem Motto „Säulen, Palmen und das Wort“ mit Besuchern zu erkunden, stieß beim Kirchenvorstand gleich auf Begeisterung“, erzählt Angelika Krüger.

So trafen sich dann gestern knapp 40 Interessierte am Südportal und staunten nicht schlecht, was ihnen Neuhaus alles über ihre Kirche erzählen konnte. Er begann sogleich mit der „Visitenkarte“ an der prächtigen Tür, die aussagt, das die Kirche neben dem alten Turm 1839 zur Ehre Gottes gebaut wurde. Im Inneren bestaunten die Besucher die verschiedenen Säulen, erfuhren eine Menge zu Material und Deutung der Säulen und wurden launig in den Vortrag mit einbezogen.

Auch auf die Bedeutung der Palmblätterabbildungen, genannt Palmetten, ging Neuhaus ein. Nicht schlecht staunten die langjährigen Gottesdienstbesucher als Neuhaus sie auf die Unterschiedlichkeit der Bordüren hinwies. „Das habe ich ja noch nie bemerkt“, murmelte der eine oder andere. Die damals „etwas teurere Version mit der Bemalung“ gibt der Kirche den auch heute noch sehr geschmackvoll wirkenden dezenten Chic.

Ein Rundgang mit Blick in die Räume hinter den Altar, die Besichtigung des Taufbeckens mit der Randverzierung und viele gemeinsam gesungene Lieder passend zu den einzelnen Erläuterungen - auch warum diese Kirche nur eine evangelisch lutherische Kirche sein kann, rundeten den gut einstündigen Vortrag ab.

„Wir besuchen die Kirche eigentlich schon immer und kannten vieles. Aber einiges war auch uns neu“, freute sich Familie Plate aus Eddesse, die sogar schon zur „Kinderlehre“ die Bänke in St. Bernward drückten. Sie waren, genauso wie offensichtlich die anderen Besucher, sehr von der Art und Weise der Kirchenführung begeistert. „Ein toller Sonntagvormittag“, lautete die einhellige Meinung. Das Läuten von „Anna“ war der Punkt auf dem „i“.

Von Grit Storz

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