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Edemissen Die Freitags-Teestube
Kreis Peine Edemissen Die Freitags-Teestube
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21:30 15.05.2014
Die Gäste durften einen Blick in einen Streifenwagen werfen. Quelle: wos
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So erfuhren die Jugendlichen, dass der Eingangsbereich zur Sicherheit der Polizisten wie eine Art Schleuse gestaltet ist und auch, dass die Hauptarbeit am Computer zu erledigen ist. „Die Schreibarbeit wie das Anfertigen von Berichten braucht viel Zeit“, erklärte Grobe.

Natürlich sei es die Aufgabe der Polizei, Verbrecher zu schnappen und Verkehrssünder zu erwischen. „Aber wir sind auch Helfer für die Bürger, und wer sich nichts zuschulden kommen lässt, muss vor uns auch keine Angst haben“, machte der erfahrene Polizist deutlich. Er berichtete aus dem Polizeialltag, zu dem viel Routine gehöre, bei dem man aber nie wissen könne, was als nächstes passiert.

Die Jugendlichen lernten von ihm, dass der „Blitzer“ eigentlich Laser-Geschwindigkeits-Messgerät heißt, gar nicht blitzt und auch aus 1000 Metern Abstand funktioniert. Grobe erklärte aber auch einiges zur Spurensicherung und ließ seine jungen Gäste dazu selbst aktiv werden: Alle durften ihre eigenen Fingerabdrücke nehmen, die mit einigen anderen Angaben und einem „Verbrecherfoto“ zu individuellen Steckbriefen zusammengefügt wurden.

Gjenefa und Jacqueline bekamen am eigenen Leib beziehungsweise Handgelenk zu spüren, wie es sich anfühlt, Handschellen zu tragen. Und Marius musste einen Alkohol-Schnelltest über sich ergehen lassen. Heraus kam ein Wert von vorbildlichen 0 Promille. Da waren die anderen dann doch ein wenig erleichtert, denn Marius war an diesem Tag der Fahrer des VW-Busses.

wos

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