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Dedenhausen schwenkt beim Radweg um

Wehnser fordern Lösung Dedenhausen schwenkt beim Radweg um

Bislang hat man sich insbesondere in der Ortschaft Dedenhausen gemeinsam mit den Nachbardörfern der Gemeinde Edemissen für den Bau eines Radwegs an der Verbindungsstraße zwischen Wehnsen und Dedenhausen stark gemacht (Verlängerung der Straße Zum Landjugendheim, Kreisstraße 7 beziehungsweise 145) – insbesondere, um den Großraumbahnhof für Radfahrer sicherer erreichbar zu machen.

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Bislang hat sich der Dedenhausener Ortsrat für einen Radweg an der Kreisstraße 145/7 nach Wehnsen starkgemacht.
 

Quelle: Foto: Friedrich-Wilhelm Schiller

Wehnsen. Bislang hat man sich insbesondere in der Ortschaft Dedenhausen gemeinsam mit den Nachbardörfern der Gemeinde Edemissen für den Bau eines Radwegs an der Verbindungsstraße zwischen Wehnsen und Dedenhausen stark gemacht (Verlängerung der Straße Zum Landjugendheim, Kreisstraße 7 beziehungsweise 145) – insbesondere, um den Großraumbahnhof für Radfahrer sicherer erreichbar zu machen.

Nun hört man aus Dedenhausen andere Töne: Sozial- und Christdemokraten aus Dedenhausen und Eltze wollen den sogenannten Schulverbindungsweg für Radfahrer sicherer machen. Für dieses Ziel haben sie für die nächsten Ortsratssitzungen in beiden Dörfern unterschiedliche Anträge gestellt.

„Ich bin über diesen Vorstoß irritiert“, sagt Wehnsens Ortsbürgermeister Uwe Thiesing (CDU) auf Nachfrage der PAZ. Er halte auf jeden Fall an der bisherigen Forderung fest, denn von einer Verbesserung für Radfahrer auf dem Schulverbindungsweg, der von Dedenhausen zur Bundesstraße 444 führt und am Parkplatz zwischen Eltze und Wehnsen auf die B44 trifft, haben die Menschen in der Gemeinde Edemissen nichts. „Das ist für die Radfahrer aus Eickenrode, Plockhorst und Wehnsen ein zu großer Umweg“, macht Thiesing deutlich.

Nach Ansicht der stellvertretenden Dedenhausener Ortsbürgermeisterin Marion Gellermann (CDU) lässt sich ein Fahrradweg am Schulverbindungsweg leichter verwirklichen als an der Kreisstraße, weil die Strecke deutlich kürzer ist und damit weniger Grunderwerb erforderlich wäre. „Beide Varianten sollte man zumindest parallel prüfen, um zu sehen, was sich leichter umsetzen lässt“, sagt Gellermann.

Die Sozialdemokraten schlagen vor, die Fahrbahn des Schulverbindungswegs zu verbreitern und möglichst zusätzlich einen Radweg anzulegen. „Der Weg ist im Grunde genommen ein ehemaliger Grüne-Plan-Weg“, sagt Dedenhausens Ortsbürgermeister Joachim Hutschenreuter (SPD). Auf der schmalen Fahrbahn sei so eben Platz für zwei Autos. Wenn sich aber ein Personenwagen und ein Bus begegneten, müsse ein Fahrzeug auf den Grünstreifen ausweichen, gibt Hutschenreuter zu bedenken. Nach Ansicht seines Eltzer Parteifreundes Rudolf Schubert ist ein Ausbau notwendig, weil sehr viel Verkehr auf dem Weg fahre.
 
Von Karl-Friedrich Schiller und Kerstin Wosnitza

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