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CDU nimmt Stellung zur Antragsablehnung

DGH Edemissen CDU nimmt Stellung zur Antragsablehnung

Das geplante Dorfgemeinschaftshaus in Edemissen ist als Thema zumindest vorerst vom Tisch: Im Rahmen der letzten Ortsratssitzung wurde der von der SPD-Fraktion eingebrachte Antrag mehrheitlich abgelehnt (PAZ berichtete). Die CDU-Fraktion nimmt Stellung zu der Ablehnung: Nicht allein die womöglich zu hohen Kosten seien das Problem.

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Der Rathaus der Gemeinde Edemissen: Im Keller gibt es auch einen Raum für mögliche Vereinstreffen.

Quelle: Archiv

Edemissen. Der Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses in Edemissen ist als Thema zumindest vorerst vom Tisch: Im Rahmen der letzten Ortsratssitzung wurde der von der SPD-Fraktion eingebrachte Antrag mehrheitlich abgelehnt (PAZ berichtete). Die CDU-Fraktion nimmt Stellung zu der Ablehnung: Nicht allein die womöglich zu hohen Kosten seien das Problem.

Im Antrag der SPD hieß es, Edemissen sei in der Gemeinde die einzige Ortschaft, die kein Dorfgemeinschaftshaus habe. „Die Forderung, ein solches Haus zu planen und zu bauen, nur weil es andere Ortschaften haben und wir nicht, ist klassische Kirchturmpolitik“, kritisierte der Edemisser CDU-Fraktionssprecher Klaus Schrader.

CDU sieht Alternativen zum Neubau

Zudem hieß es seitens der SPD, dass mit der angeblich bevorstehenden Schließung des Landhauses Redecke keine adäquate Versammlungsstätte für Einwohner und Vereine mehr geben würde. Dem widerspricht die CDU: „Wir haben in Edemissen eine Vielzahl von Vereinen, von denen meiner Einschätzung nach lediglich das Bürgercorps, der TSV und eventuell die Junggesellschaft für ihre Hauptversammlungen eine Räumlichkeit benötigen, die über 100 Personen fasst“, so Schrader. Für andere Vereine gebe es die Vereinsheime oder etwa Gaststätten wie das Landcafé, den Rathauskeller, den Wipperhof und andere Lokalitäten, in denen Vereine bereits in der Vergangenheit ihre Zusammenkünfte abgehalten hätten. Für die großen Vereine käme eine Nutzungsänderung der gemeindeeigenen Aula in der Grundschule Drachenstark infrage.

Schrader: „Aus meiner Sicht herrscht in Edemissen keineswegs eine Art Notlage für unsere Vereine, die eine derartig kostenintensive Planungs- und Baumaßnahme eines DGH rechtfertigen würde.“ Weiterhin betonte er, dass die Gemeinde beispielsweise bereits den Bau einer neuen Kita mit Krediten finanziere. „Der Bau eines DGH würde nach meiner Einschätzung die 1,5-Millionen-Euro-Grenze deutlich überschreiten und wäre gerade jetzt ausgabetechnisch unverantwortlich“, so Schrader.

Von Dennis Nobbe

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