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Bürger engagieren sich kreisübergreifend

Verbesserungen im Nahverkehr Bürger engagieren sich kreisübergreifend

Die WEP AG, die sich für die Interessen der Bürger aus Wehnsen, Eickenrode und Plockhorst einsetzt, arbeitet in mehreren Bereichen eng mit der Ideenwerkstatt Eltze, der Zukunftswerkstatt Dedenhausen und der Gemeinde Meinersen zusammen. Unter anderem geht es um die Themen regionsübergreifende Bahntickets und kreisgrenzenübergreifende Radwege.

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Im September fand eine Fahrraddemo statt, die von Ohof nach Dedenhausen führte. Die Bürger setzen sich engagiert für Verbesserungen im Bereich des Öffentlichen Nachverkehrs ein.
 

Quelle: Foto: Privat

Wehnsen/Eickenrode/Plockhorst.  Inzwischen habe die WEP AG mit den Ortsbürgermeistern offiziell bei der Gemeinde Edemissen beantragt, beim Landkreis Peine darauf hinzuwirken, die Radwege nach Dedenhausen (Kreisstraße 7) und Ohof (K 10) auf die Prioritätenliste zu setzen, berichtet Jens Reupke von der WEP AG-Gruppe

„Versorgung und Verkehr“. Beides seien gerade im Berufsverkehr stark befahrene und gefährliche Straßen. Die Gemeinde Meinersen und die Ortschaft Dedenhausen wirken ihrerseits auf die Realisierung der Radwege hin.

Uwe Thiesing, Ortsbürgermeister Wehnsen, weist auf die Fahrraddemo im September hin (PAZ berichtete): „Während der Demo, an der sich 100 Personen beteiligt haben, wurde deutlich, wie gefährlich es für Radfahrer an der Strecke ohne Radwege ist.“ Sein Amtskollege Rolf Kobbe (Plockhorst/Eickenrode) ergänzt: „Es kann nur Ziel sein, so schnell wie möglich so viele Autos wie möglich von der Straße zu bekommen. Das bewirken günstige Bahntickets und sichere Radwege.“

Das sieht auch Thomas Spanuth, Gemeindebürgermeister von Meinersen, so. Er unterstütze den Antrag für den Radweg, obwohl er in erster Linie Vorteile für Bürger aus dem Landkreis Peine bringe.

Stefanie Heidinger von der Ideenwerkstatt Eltze weist darauf hin, dass Pkw-Zählungen ergaben, dass die Zahl der im Umfeld des Bahnhofs parkenden Autos stetig zunehme. Auch sie sehe dringenden Handlungsbedarf. Reupke weist darauf hin, dass im Anschluss an die Fahrraddemo noch einmal alle betroffenen Landkreise, Gemeinden und Verbände angesprochen wurden. Den Bürgern sei von allen Seiten Unterstützung signalisiert worden.

„Ich hoffe, das waren nicht nur leere Versprechen“, sagt Reupke.

Von Kerstin Wosnitza

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