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Edemissen Biobauer Ulf Lahmann hat Hilfe aus Japan und Belgien
Kreis Peine Edemissen Biobauer Ulf Lahmann hat Hilfe aus Japan und Belgien
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17:00 27.07.2018
Von links: Xavier Belin, Ulf Lahmann und Hiroko Suzuki auf dem Biohof in Voigtholz-Ahlemissen. Quelle: Dennis Nobbe
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Voigtholz-Ahlemissen

Hiroko Suzuki kommt aus Japan und ist im Rahmen des WWOOF-Programms (World-Wide Opportunities on Organic Farms, ein weitweites Netzwerk aus freiwilligen Helfern und ökologisch bewirtschafteten Höfen) bei Lahmann tätig. Der Belgier Xavier Belin hingegen arbeitet im Rahmen seines Studiums auf dem Biohof.

Xavier Belin ist seit rund drei Wochen in Voigtholz-Ahlemissen und feierte dort sogar schon seinen 20. Geburtstag. Er studiert seit drei Jahren Bioengineering, auch Bioverfahrenstechnik genannt, in seiner belgischen Heimat und plant, in zwei Jahren seinen Master zu machen. Zum Studium gehört ein einmonatiger Praxisteil, den er bei Ulf Lahmann absolviert.

Große Abwechslung

„Unsere tägliche Arbeit hier besteht zum Beispiel aus der Gemüseernte, dem Einlagern von Stroh und dem Aussäen von Getreide.“, erzählt der Student. „Es ist harte, aber auch wirklich interessante Arbeit. Für mich ist es fast ein bisschen wie ein Urlaub, da es eine große Abwechslung zum theoriebezogenen Studium darstellt.“

Hiroko Suzuki ist 26 Jahre alt und seit rund zwei Wochen auf Lahmanns Biohof, wo sie noch bis zum Dezember bleiben möchte. Seit vergangenem Januar war sie bereits auf vier anderen Biohöfen und einer Bäckerei in Deutschland.

Ausgesprochen angenehm

Im Rahmen des WWOOF-Programms sammelt sie so praktische Erfahrungen, die sie später nutzen möchte: „Wenn ich Ende des Jahres nach Japan zurückkehre, möchte ich zusammen mit meinem Freund selbst einen Bauernhof aufbauen“, sagt sie. „Besonders interessant finde ich hier auf dem Hof die Kreisläufe – also dass alles verwertet und beispielsweise zu Kompost wird.“

Ulf Lahmann nimmt seit gut 20 Jahren am WWOOF-Programm teil und hatte entsprechend schon mehrere Helfer aus dem Ausland zu Gast. Für seine derzeitigen Gäste hat er nur lobende Worte übrig: „Sie sind sehr fleißig und wissbegierig. Es ist ausgesprochen angenehm, zusammen mit ihnen zu arbeiten“, so der Biobauer.

Von Dennis Nobbe

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