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Edemissen Fehlende Kita-Plätze: „Container sind keine Option“
Kreis Peine Edemissen Fehlende Kita-Plätze: „Container sind keine Option“
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00:18 03.03.2019
Blick in einen Kita-Gruppenraum: Der Gemeinderat Edemissen hat den Neubau einer Kita in Abbensen beschlossen. Quelle: Archiv
Edemissen

In der Gemeinde Edemissen fehlen derzeit Kita-Plätze. Aufgrund der Verzögerung beim Neubau einer Sechs-Gruppen-Einrichtung im Kernort ist Handlungsdruck entstanden. Nun soll kurzfristig in Abbensen gebaut werden. Bürgermeister Frank Bertram erläuterte, warum es aus seiner Sicht dazu keine Alternative gibt.

Baubeginn in Edemissen nicht absehbar

„Wann wir in Edemissen mit den Bauarbeiten beginnen können, ist noch nicht absehbar. Es gibt aber inzwischen eine Warteliste für Kita-Plätze, wir müssen schnell handeln“, erläuterte Bertram. Das derzeit einzige sofort bebaubare gemeindeeigene Grundstück sei das in Abbensen. Alle anderen seien planungsrechtlich nicht verfügbar.

Dadurch entstehe zwar vorübergehend eine gewisse „Kopflastigkeit“ bei der Verteilung der Kita-Plätze in der Gemeinde, wie Reinhard Ohms (SPD/FDP) es formulierte, das nehme man aber bewusst in Kauf. Da an den Bauplänen in Edemissen festgehalten und zudem perspektivisch auch in Wipshausen etwas geschehen soll, stelle man die Entwicklung insgesamt auf drei Säulen. Für einen möglichen Grunderwerb in Wipshausen wurden 80 000 Euro in den Haushalt eingestellt.

Neubau am wirtschaftlichsten

Für Abbensen habe man sich aus Kostengründen für die Errichtung eines dauerhaften Gebäudes in Modulbauweise und gegen eine Übergangslösung zum Beispiel durch das Aufstellen von Containern entscheiden. „Wenn wir 36 Monate lang Container aufstellen und dann wieder entfernen, bezahlen wir annähernd dieselbe Summe wie für einen Neubau, von dem wir viele Jahre etwas haben“, macht Bertram deutlich.

Brigitte Süß (Linke) fragte nach, warum man nicht vorübergehend in die Räume der leerstehenden ehemaligen Förderschule in Edemissen ausweichen könne. „Auch das wäre unwirtschaftlich, denn auch dort wären erhebliche Investitionen für eine Übergangslösung nötig“, antwortete Bertram. Für die Räume im aktuellen Zustand sei keine Betriebserlaubnis zu bekommen. Das gelte insbesondere für die sanitären Anlagen.

Von Kerstin Wosnitza

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