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Beregnungstag auf dem Hof Hacke in Wehnsen

Fachvorträge und Maschinen-Schau: 200 Interessierte Beregnungstag auf dem Hof Hacke in Wehnsen

„Wir sind hocherfreut über die gute Beteiligung. Das zeugt davon, dass wir ein Thema getroffen haben, das die Praxis interessiert“, eröffnete Wilfried Henties, Kreislandwirt in Peine, den Beregnungstag der Landwirtschaftskammer Niedersachsen am Mittwochvormittag auf dem Hof Hacke in Wehnsen.

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Bei einer Maschinen-Ausstellung konnten sich die rund 200 Besucher des Beregnungstages in Wehnsen umfassend über Neuerungen informieren.

Quelle: tanja hoffmann (taw)

Wehnsen. Im Rahmen von fünf Fachvorträgen und einer anschließenden Maschinen-Ausstellung wurden die rund 200 Anwesenden in der Scheune des Hofes umfassend über die aktuelle Thematik informiert.

Dabei wurden die unterschiedlichen Inhalte eingeschlossen. Unter anderem wurde auf die Notwendigkeit der Feldberegnung eingegangen, die Bedeutung des Grundwassers erörtert und das Wasserrechtsverfahren zur Feldberegnung betrachtet. Weitere Themen waren der Wasserbedarf der Feldfrüchte unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und die Zulassung von Beregnungsmaschinen für den Straßenverkehr.

Ekkehard Fricke vom Fachverband Feldberegnung eröffnete die Vortragsreihe und informierte die Anwesenden über die Voraussetzungen der Feldberegnung. Anhand von Karten stellte er zunächst die niedersächsischen Bodengroßlandschaften und das hiesige Klima dar. „Deutschland ist regenreich, allerdings sind die Niederschläge ungleich verteilt“, machte er deutlich.

Sehr unterschiedlich seien auch die Böden mit ihren spezifischen Eigenschaften in Niedersachsen. Unter anderem variiere die Wasserspeicherkapazität enorm - bei Sand werde daher bereits nach acht Tagen die Grenze zum Trockenstress der Pflanzen erreicht. „Bei optimaler Beregnung kann eine deutliche Ertragssteigerung erreicht werden.“

Das liege vor allem daran, dass eine Beregnung eine gleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung bewirkt und somit Schäden durch Nährstoffmangel vorgebeugt werden. Außerdem würden Schäden durch Krankheit verringert.

„Die Folge sind eine sichere Qualität, eine bessere Nährstoffausnutzung und weniger Restnitrat im Boden“, erläuterte der Fachmann.

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