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Balladenabend im Kunsttreff

Abbensen Balladenabend im Kunsttreff

Abbensen. Zu einer abwechslungsreichen Veranstaltung hatte Rosemarie Deyerling am Donnerstagabend in ihren Kunsttreff eingeladen. Auf dem Programm standen Balladen unter dem Motto „Romantisch - Poetisch - Dramatisch“, die in Form von Gedichten und Vertonungen dem Publikum vorgetragen wurden.

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„Romantisch, poetisch, dramatisch“ ging es im Kunsttreff Abbensen zu: Balladen in Wort und Musik mit Günter Werner und Christina Kalb-Heck.

Quelle: Foto: im

Die Protagonisten waren Christina Kalb-Heck, die am Klavier Sonaten von Beethoven spielte, vor allem aber Kompositionen von Carl Loewe. Dazu sang und las Günter Werner entsprechende Texte, die vorher von Martin Heck angekündigt wurden, der durch den abwechslungsreichen Abend führte.

Generell lag der Schwerpunkt der Veranstaltung im 18. und 19. Jahrhundert mit Vertretern wie Eduard Mörike, Ludwig van Beethoven und dem schon erwähnten Carl Loewe. Vor allem Werke von Loewe und Mörike kehrten immer wieder.

Viele der knapp über 20 Anwesenden kannten die meisten Texte, die rezitiert wurden und die damit für manchmal romantische, manchmal poetische, manchmal dramatische Stimmung sorgten - teilweise aber auch für alles zugleich.

Denn mit Balladen wie „Der Handschuh“ von Schiller, Gedichten wie Fontanes „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ oder „Der rechte Barbier“ von Adelbert Chamisso begeisterten die drei Künstler ihr Publikum und nicht nur Deyerling meinte am Ende, dass „die meisten Stücke immer noch aktuell sind.“

Als dann auch Goethes Zauberlehrling vorgetragen wurde, war die Aktualität des Abends allgegenwärtig. Die Bandbreite der präsentierten Lieder und Balladen war also enorm.

Und das zeigte sich auch unter den Zuschauern, die allesamt eine deutliche Vorliebe für die jeweilige Epochen hatten und die Werke daraus still genossen.

So zog Deyerling schließlich ein positives Fazit. „Es war ein runder und toller Abend. Es hat sehr viel Spaß gemacht.“

Ähnlich sah sie auch ihren Mundartabend wenige Tage später, bei dem verschiedene plattdeutsche Dialekte gelesen und gesprochen wurden und viele der Besucher sich an ihre frühe Kindheit erinnert fühlten.

jaw

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