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Alte Scheibe beweist: In Eickenrode wird seit mindestens 125 Jahren Schützenfest gefeiert

Edemissen Alte Scheibe beweist: In Eickenrode wird seit mindestens 125 Jahren Schützenfest gefeiert

Eickenrode. Die alte Schützenscheibe am Haus der Familie Niessink in Eickenrode beweist es: Wenn am Wochenende in dem kleinen Ort am östlichen Rand der Gemeinde Edemissen Schützenfest gefeiert wird, ist das dort das seit 125. Fest dieser Art - mindestens.

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Die alte Schützenscheibe aus dem Jahr 1887.

Quelle: wos

Ein wenig versteckt hängt das historische Kleinod am Altbau hinter dem Niessinkschen Wohnhaus am Hauptdorfweg. „Vermutlich ist diese geschützte Lage der Grund, dass die Scheibe all die Jahre überdauert hat“, sagt Frank Niessink. Er hat keinen direkten persönlichen Bezug dazu, denn er hat das Anwesen samt der alten Schützenscheibe nicht geerbt, sondern gekauft.

Dennoch hat er im Dorf nachgefragt und auch einiges herausgefunden. Der erfolgreiche Schütze im Jahr 1887 war vermutlich Friedrich Karl Brandes, der am 27. Dezember 1840 geboren wurde. Zumindest lebte dieser im fraglichen Jahr mit seiner Frau Caroline Luise, geborene Wrede, auf dem Hof, an dem die Scheibe angebracht wurde. Aus alten Unterlagen geht hervor, dass die beiden 1877 geheiratet haben.

Um 1980 herum wurde die Scheibe von Hans-Henning Heuer restauriert. „So eine Überarbeitung könnte sie inzwischen auch schon wieder vertragen“, sagt Niessink nachdenklich.

Zu sehen ist ein schwarzer Adler auf weißem Grund. Gut zu erkennen ist auch, die Jahreszahl 1887 - und, dass damals noch direkt auf die Scheibe geschossen wurde: Die „Nägel“ stecken alle noch drin.

„Mich würde sehr interessieren, ob es im Peiner Land erhaltene Schützenscheiben gibt, die älter sind als diese“, sagt Niessink. Die PAZ teilt diese Neugierde und ruft alle Leser auf, nachzuforschen.

wos

  • Wer von Schützenscheiben im Peiner Land weiß, die älter als 125 Jahre sind, kann „Beweisfotos“ an PAZ-Redakteurin Kerstin Wosnitza, k.wosnitza@paz-online.de oder Werderstraße 49 in 31224 Peine schicken.
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